Eine Haushaltsauflösung kostet 2026 häufig etwa 500 bis 6.000 Euro; einfache Wohnungen liegen oft bei 15 bis 35 Euro pro Quadratmeter, stark volle oder schwierige Fälle können 40 bis 90 Euro pro Quadratmeter und mehr kosten. Entscheidend sind Menge, Etage, Laufwege, Sperrmüll, Sondermüll, Wertanrechnung, Demontage, Reinigung und Terminfrist.

SituationTypische KostenWorauf achten?
Keller oder einzelner Raum150 bis 700 EuroMenge und Zugang
1-Zimmer-Wohnung500 bis 1.500 Euronormaler Hausrat
2- bis 3-Zimmer-Wohnung1.200 bis 3.500 EuroMöbel und Keller beachten
Einfamilienhaus3.000 bis 8.000 EuroDachboden, Garage, Garten
Messie- oder Sonderfall4.000 bis 15.000 Euro+Hygiene und Entsorgung
Container separat250 bis 900 EuroGröße und Abfallart
RechenpunktKonkreter WertEinordnung
Normaler Hausrat15 bis 35 Euro/m2Richtwert
Stark vollgestellt35 bis 60 Euro/m2mehr Personal
Messie-Fall60 bis 120 Euro/m2Hygiene, Sortierung
Etagenaufschlag100 bis 600 Eurokein Aufzug
Wertanrechnung0 bis mehrere hundert Euronur bei verwertbaren Dingen
Endreinigung150 bis 800 EuroÜbergabezustand

Wohnungsgröße ist nur der Startwert

Quadratmeter helfen bei der Orientierung. Menge, Etage und Entsorgung verändern den Preis stärker. Besichtigung bleibt wichtig.

Lesetipp: Oft der nächste Schritt: was ein Umzugsunternehmen kostet.

Kleine Wohnungen können trotzdem teuer sein

Viele Kleinteile, Keller und schlechte Laufwege erhöhen Aufwand. Ein 1-Zimmer-Apartment ist nicht automatisch billig. Inhalt schlägt Grundriss.

Ein Haus enthält oft versteckte Zusatzflächen

Dachboden, Garage, Schuppen und Garten werden leicht vergessen. Diese Bereiche kosten Personal und Container. Der Gesamtauftrag sollte alle Flächen nennen.

Messie-Fälle brauchen eigene Kalkulation

Hygiene, Schutzkleidung, Schädlingsrisiko und Sortierung erhöhen Kosten. Normale Quadratmeterpreise passen nicht. Anbieter sollten Erfahrung nachweisen.

Wertanrechnung senkt Kosten nur bei verwertbaren Sachen

Viele Möbel haben keinen Marktwert. Antiquitäten oder Geräte können helfen. Eine ehrliche Einschätzung schützt vor falscher Hoffnung.

Sondermüll ist ein eigener Entsorgungsweg

Farben, Chemikalien, Batterien und Elektrogeräte kosten extra. Illegale Entsorgung ist riskant. Der Anbieter sollte den Weg erklären.

Etage und Laufweg verändern den Personalbedarf

Treppen, kein Aufzug und weiter Parkplatz kosten Zeit. Diese Faktoren gehören vor Angebot auf den Tisch. Fotos allein reichen oft nicht.

Besenrein ist nicht gleich gründlich gereinigt

Übergabeanforderungen unterscheiden sich. Endreinigung, Teppichentfernung und Dübellöcher sollten separat stehen. Vermieterregeln zählen.

Nachlassauflösung braucht klare Freigaben

Erben sollten vorher entscheiden, was bleibt. Streit während der Räumung kostet Zeit. Inventarfotos helfen.

Container kann günstiger sein, aber Arbeit bleibt

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Selbst Container bestellen spart nur bei eigener Tragearbeit. Sortierung und Entsorgungsvorgaben bleiben. Falsche Befüllung kostet extra.

Haushaltsauflösung mit Fläche und Entsorgung berechnen

Der Rechner sollte Quadratmeter, Zimmer, Etage, Keller, Garage, Möbelmenge, Sondermüll, Endreinigung, Wertanrechnung und Terminfrist erfassen. So wird sichtbar, ob 900 oder 6.000 Euro realistisch sind.

Häufige Fragen zu Haushaltsauflösungskosten 2026

Was kostet eine Wohnung? Oft 500 bis 3.500 Euro. Was kostet ein Haus? Häufig 3.000 bis 8.000 Euro. Zählt Wertanrechnung? Nur bei verwertbaren Dingen. Was kostet Messie? Oft 4.000 Euro und mehr. Ist Reinigung enthalten? Nur wenn vereinbart.

Festpreis nach Besichtigung ist meist sicherer

Ein Festpreis begrenzt Überraschungen. Er funktioniert nur bei vollständigen Angaben. Verschlossene Keller oder Dachböden sollten vorher geöffnet werden.

Stundensatz ist bei unklarer Menge riskant

Stundenpreise wirken günstig. Bei viel Hausrat steigen sie schnell. Ohne Obergrenze trägt der Auftraggeber das Mengenrisiko.

Eilaufträge kosten oft mehr

Kurzfristige Räumung braucht mehr Personal und Planung. Wertanrechnung leidet unter Zeitdruck. Früh zu starten spart oft Geld.

Mietübergabe bestimmt den nötigen Zustand

Besenrein, leer oder renoviert sind verschiedene Dinge. Der Mietvertrag und die Abnahme zählen. Der Räumungsauftrag sollte dazu passen.

Spenden sind nur bei brauchbaren Dingen realistisch

Sozialkaufhäuser nehmen nicht alles. Abholung, Zustand und Nachfrage entscheiden. Alte Möbel werden oft nicht angenommen.

Schäden im Treppenhaus sollten abgesichert sein

Tragen durch enge Häuser birgt Risiko. Betriebshaftpflicht ist wichtig. Vor Auftrag kann ein Nachweis verlangt werden.

Der beste Anbieter erklärt Entsorgung und Preis

Seriöse Betriebe nennen Menge, Personal, Entsorgung und Reinigung. Vage Pauschalen sind schwach. Transparenz ist wichtiger als der niedrigste Startpreis.

Wohnungsübergabe braucht einen klaren Endzustand

Leer, besenrein und gereinigt sind unterschiedliche Zustände. Der Auftrag sollte den Zielzustand nennen. So wird die Vermieterabnahme planbarer.

Alle Preisangaben sind Richtwerte für Deutschland (Stand: Juni 2026). Quellen: Clean Invoice Entrümpelungskosten 2026, AuftragsGlück Ratgeber, MyHammer Preisradar und Verbraucherzentrale Hinweise zu Sperrmüll und Entsorgung.

Redaktionell recherchiert auf Basis öffentlicher Preis- und Marktdaten sowie amtlicher Grundlagen. Die Werte sind Orientierungs-Spannen, kein verbindliches Angebot - so recherchieren wir.

Zuletzt geprüft: 12.07.2026

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