Eine Terrassenüberdachung macht die Terrasse wetterfest, und Material plus Eindeckung bestimmen den Preis. Eine Terrassenüberdachung kostet 2026 rund 150 bis 1.400 EUR je Quadratmeter komplett. Ein Standarddach mit 4 mal 3 Metern liegt je nach Ausführung bei 1.800 bis 15.000 EUR. Der Bausatz mit Eigenmontage kostet grob die Hälfte bis ein Drittel der Maßanfertigung vom Fachbetrieb. Dieser Ratgeber ordnet Materialien, Eindeckungen, Montage, Baurecht und die wichtigsten Sparwege ein.
Kosten 2026 im Überblick
Komplett kostet das Terrassendach 150 bis 1.400 EUR je Quadratmeter. Material und Eindeckung stellen die Weichen. Die folgende Tabelle zeigt die Spannen.
| Variante | Preis je Quadratmeter | Komplett bei 4 mal 3 Metern |
|---|---|---|
| Holz mit Stegplatten | 150 bis 600 EUR | 1.800 bis 6.000 EUR |
| Holz mit VSG-Glas | 210 bis 900 EUR | 2.500 bis 10.000 EUR |
| Aluminium mit Stegplatten | 150 bis 1.000 EUR | 2.500 bis 11.000 EUR |
| Aluminium mit VSG-Glas | 250 bis 1.200 EUR | 3.000 bis 13.000 EUR |
| Alu-Lamellendach | 330 bis 1.400 EUR | 4.000 bis 15.000 EUR |
| Stahl mit Glas | 1.100 bis 1.500 EUR | ab rund 13.000 EUR |
Die Spannen sind bewusst breit, denn sie reichen vom einfachen Bausatz bis zur montierten Maßanfertigung. Typische Gesamtprojekte liegen laut Branchenauswertungen im Schnitt bei rund 5.250 EUR, wobei Stegplatten-Projekte im Mittel rund 3.800 EUR und Glasdach-Projekte rund 5.800 EUR kosten. Die reine Materialkonstruktion ohne Montage bewegt sich bei 150 bis 400 EUR je Quadratmeter. Wer die Tabelle liest, erkennt die zwei großen Hebel sofort: die Eindeckung und die Frage, wer montiert.
Aluminium-Überdachung
Aluminium ist der Standard und praktisch wartungsfrei. Bausätze beginnen bei rund 900 EUR. Mit VSG-Glas wird es deutlich teurer.
Aluminium dominiert den Markt, weil es leicht, rostfrei und wartungsfrei ist und schlanke Profile erlaubt. Einfache Alu-Bausätze mit Stegplatten beginnen bei rund 900 EUR für 3 mal 2 Meter, ein Marken-Bausatz mit 5 mal 3,5 Metern und kompletter Dachhaut kostet rund 3.440 EUR. Mit VSG-Glas beginnt der vergleichbare Marken-Bausatz mit 5 mal 3 Metern bei rund 4.860 EUR. Komplett montiert liegt das Alu-Dach je nach Größe und Glas bei 2.500 bis 13.000 EUR. Farbwünsche wie Anthrazit kosten bei etlichen Herstellern keinen Aufpreis mehr. Für die meisten Bauherren ist Aluminium die rationale Wahl.
Holz-Überdachung
Holz ist die günstigste Konstruktion. Leimbinder-Bausätze beginnen unter 1.300 EUR. Dafür verlangt Holz regelmäßige Pflege.
Terrassendächer aus Leimbindern sind der klassische Einstieg: Kleine Bausätze mit Stegplatten kosten unter 1.300 EUR, größere mit VSG-Glas beginnen bei rund 2.380 EUR. Komplett montiert liegt das Holzdach mit Stegplatten bei 1.800 bis 6.000 EUR, mit Glas bei 2.500 bis 10.000 EUR. Die Zimmermannslösung mit echten Dachziegeln ist mit 420 bis 1.300 EUR je Quadratmeter die teuerste Holzvariante. Der Preisvorteil hat eine Kehrseite, denn Holz braucht alle paar Jahre einen Schutzanstrich, der Zeit und Material kostet. Wer die warme Optik liebt, plant diese Folgekosten von Anfang an ein.
Lamellendach und Stahl
Lamellendächer kosten 330 bis 1.400 EUR je Quadratmeter. Die drehbaren Lamellen ersetzen die Beschattung. Stahl ist die massivste Lösung.
Das Alu-Lamellendach ist die Premiumklasse: Drehbare Lamellen öffnen und schließen das Dach je nach Wetter, womit die separate Markise entfällt. Komplett kostet es bei 4 mal 3 Metern 4.000 bis 15.000 EUR, Maßanfertigungen vom Premiumanbieter kalkulieren mit 900 bis 1.000 EUR je Quadratmeter inklusive Montage. Stahlkonstruktionen mit Glas liegen bei 1.100 bis 1.500 EUR je Quadratmeter, das Standardmaß beginnt damit bei rund 13.000 EUR. Sie lohnen sich vor allem bei großen Spannweiten und schweren Eindeckungen. Für das normale Einfamilienhaus sind beide Varianten eine bewusste Komfort- und Designentscheidung.
Bausatz gegen Maßanfertigung
Der Bausatz kostet grob die Hälfte bis ein Drittel der Maßanfertigung. Standardmaße sind der Schlüssel. Die Montage übernehmen zwei geübte Personen.
Der Bausatz in Standardmaßen wie 4 mal 3 oder 5 mal 3,5 Metern kommt vorkonfektioniert mit Anleitung und kostet deutlich weniger als die Maßanfertigung. Das 5-mal-3,5-Meter-Beispiel zeigt rund 3.440 EUR für den Marken-Bausatz gegen 6.100 bis 10.200 EUR beim Fachbetrieb. Premiumanbieter mit Aufmaß, Fertigung und Montage kalkulieren 900 bis 1.000 EUR je Quadratmeter. Die Maßanfertigung lohnt bei schwierigen Grundrissen, Sonderfarben und wenn niemand selbst bauen will. Wer dagegen ein Standardmaß auf gerader Wand montiert, spart mit dem Bausatz mehrere tausend Euro bei identischer Funktion.
Anzeige Terrassendach konfigurieren
Was beeinflusst die Kosten
Die Kosten bestimmen Größe, Material, Eindeckung und Montage. Auch die Schneelastzone spielt mit.
Die Größe treibt den Preis fast linear, wobei der Quadratmeterpreis bei größeren Dächern leicht sinkt. Das Material entscheidet zwischen günstigem Holz, wartungsfreiem Aluminium und massivem Stahl. Die Eindeckung trennt die Preisklassen, denn VSG-Glas kostet je Quadratmeter das Zwei- bis Dreifache von Stegplatten. Dazu kommen Montage und Fundamente, die zusammen leicht ein Drittel des Projekts ausmachen, sowie die regionale Schneelast, die stärkere Profile verlangen kann. Ausstattung wie Beleuchtung, Beschattung und Seitenelemente addiert sich schnell auf tausende Euro. Wer die Hebel kennt, konfiguriert gezielt statt teuer.
VSG-Glas als Eindeckung
VSG-Glas kostet 60 bis 130 EUR je Quadratmeter. Es ist die edelste und leiseste Eindeckung. Das Gewicht verlangt eine stärkere Konstruktion.
Verbund-Sicherheitsglas ist die Referenz: klare Durchsicht, höchste Lichtdurchlässigkeit, pflegeleicht, hagelfest und bei Regen deutlich leiser als Kunststoffplatten. Klares VSG mit 8 Millimetern kostet 60 bis 130 EUR je Quadratmeter, satinierte Varianten 70 bis 130 EUR, dazu kommen bei Wunsch Grauglas oder 10 Millimeter Stärke mit Aufpreis. Die Kehrseite ist das Gewicht, denn Glas verlangt eine stärkere Unterkonstruktion und erhöht auch die Montagekosten. Bei 17,5 Quadratmetern macht allein die Eindeckung gegenüber Stegplatten rund 700 bis 1.400 EUR Unterschied. Wer Wert auf Optik und Ruhe legt, investiert hier am sinnvollsten.
Stegplatten und Acryl
Stegplatten kosten 20 bis 50 EUR je Quadratmeter. Sie sind leicht und praktisch unzerbrechlich. Bei Regen sind sie hörbar lauter als Glas.
Polycarbonat-Doppelstegplatten sind die Budgetlösung: 20 bis 50 EUR je Quadratmeter, sehr leicht, extrem schlagzäh und dank Hohlkammern leicht isolierend, zudem vertragen sie hohe Schneelasten. Dafür prasselt Regen hörbar lauter als auf Glas, und einfache Platten können mit den Jahren vergilben. Acrylglas liegt mit 50 bis 90 EUR dazwischen, ist klarer und UV-stabiler als Polycarbonat und vergilbt kaum, dafür kratzempfindlicher und weniger schlagzäh. Für das Gartendach mit begrenztem Budget sind Stegplatten die vernünftige Wahl, und ein späterer Wechsel auf Glas bleibt bei ausreichend dimensionierter Konstruktion möglich.
Montagekosten im Detail
Die Fachmontage kostet 500 bis 3.000 EUR. Typisch sind 1.200 bis 2.000 EUR. Zwei Monteure brauchen ein bis zwei Tage.
Der Aufbau durch den Fachbetrieb kostet je nach Größe und Eindeckung 500 bis 3.000 EUR, typische Projekte liegen bei 1.200 bis 2.000 EUR, aufwendige Lamellendächer am oberen Rand. Dazu kommen gegebenenfalls 100 bis 300 EUR Lieferung, die bei etlichen Händlern schon im Preis steckt, und rund 500 EUR für die Elektroinstallation, wenn Beleuchtung oder Motoren geplant sind. Die Selbstmontage des Bausatzes spart diese Posten komplett, verlangt aber zwei Personen, sauberes Ausrichten und einen fachgerechten Wandanschluss. Wer unsicher ist, lässt nur den Wandanschluss vom Profi setzen und baut den Rest selbst.
Fundamente und Wandanschluss
Punktfundamente kosten 200 bis 400 EUR je Pfosten. Die Alternative ist die Bodenplatte. Selbst betonieren spart deutlich.
Jeder Pfosten braucht ein frostsicheres Punktfundament, das der Fachbetrieb mit 200 bis 400 EUR je Stück berechnet, bei zwei bis drei Pfosten also 400 bis 1.200 EUR. Alternativ trägt eine vorhandene Bodenplatte, deren Neubau mit 100 bis 150 EUR je Quadratmeter zu Buche schlägt. Wer selbst gräbt und betoniert, kommt je Fundament mit 50 bis 100 EUR Material aus. Der Wandanschluss ist der zweite kritische Punkt, denn er muss dauerhaft dicht sein und die Lasten sicher ins Mauerwerk leiten. An diesen beiden Stellen entscheidet sich, ob das Dach Jahrzehnte stabil steht.
Statik und Schneelast
Die Schneelastzone kann rund 20 Prozent Aufpreis kosten. Händler preisen identische Dächer nach Zone. Im Gebirge braucht es stärkere Profile.
Deutschland ist in Schneelastzonen eingeteilt, und die Statik des Dachs muss zur Region passen. Wie stark das den Preis bewegt, zeigen Händlerpreise für identische Glasdächer. Ein Modell mit 4 mal 2,5 Metern kostet für die niedrige Zone rund 1.610 EUR, für die höhere rund 1.930 EUR. Das sind rund 20 Prozent Aufpreis für stärkere Sparren und Profile. In Alpen- und Mittelgebirgslagen sind verstärkte Konstruktionen Pflicht, nicht Kür. Wer beim Onlinekauf die falsche Zone wählt, spart am falschen Ende, denn ein unter der Schneelast versagendes Dach ist der teuerste denkbare Fehler.
Beleuchtung und Beschattung
Die Ausstattung addiert schnell tausende Euro. Markisen sind der größte Posten. Die folgende Tabelle zeigt die Einstiegspreise.
| Ausstattung | Preis ab |
|---|---|
| LED-Beleuchtung | ab 200 EUR, mit Einbau ab 500 EUR |
| Heizstrahler | ab 100 EUR |
| Senkrechtmarkise | ab 1.800 EUR |
| Unterdachmarkise | ab 1.900 EUR |
| Aufdachmarkise | ab 3.000 EUR |
| Feste Seitenwand | ab 1.800 EUR |
| Glasschiebewand je Seite | ab 2.000 EUR |
Unter einem Glasdach wird die Beschattung schnell zur Pflicht, denn im Hochsommer heizt sich die Terrasse sonst stark auf. Die Unterdachmarkise ab 1.900 EUR ist die gängige Lösung, die Aufdachmarkise ab 3.000 EUR die wirksamere, weil die Hitze gar nicht erst unters Glas kommt. Beleuchtung und Heizstrahler sind vergleichsweise günstige Komfortbausteine. Die gute Nachricht: Fast alles lässt sich nachrüsten, weshalb die Ausstattung nicht ins Startbudget muss.
Seitenwände und Kaltwintergarten
Glasschiebewände kosten ab 2.000 EUR je Seite. Rundum verglast wird das Dach zum Kaltwintergarten. Baurechtlich ändert sich damit die Lage.
Feste Seitenwände ab 1.800 EUR und Glasschiebewände ab 2.000 EUR je Seite verlängern die Terrassensaison spürbar, weil sie Wind und Schlagregen aussperren. Wer das Dach an drei Seiten mit Glasschiebeelementen schließt, macht daraus einen Kaltwintergarten und rechnet als grobe Größenordnung mit 4.000 bis 10.000 EUR Mehrkosten gegenüber dem offenen Dach. Wichtig ist der baurechtliche Blick, denn der geschlossene Kaltwintergarten kann anders bewertet werden als die offene Überdachung und eine Genehmigung auslösen. Der gestufte Ausbau ist deshalb beliebt: erst das Dach, später die Seiten nach Bedarf und Budget.
Markise als Alternative
Eine Gelenkarmmarkise kostet komplett rund 400 bis 3.500 EUR. Sie schützt vor Sonne, nicht vor Regen. Für reinen Sonnenschutz reicht sie aus.
Wer nur Schatten sucht, fährt mit der Markise deutlich günstiger: Gelenkarmmarkisen kosten als Material 250 bis 3.000 EUR, die Montage 150 bis 450 EUR, einfache manuelle Modelle gibt es komplett ab 400 bis 700 EUR. Elektrische Kassettenmarkisen mit Motor liegen komplett bei rund 1.225 bis 4.600 EUR. Die Grenzen sind klar, denn die Markise bietet keinen Regen- und Hagelschutz und muss bei Wind eingefahren werden, während das feste Dach die Gartenmöbel ganzjährig schützt. Als Faustregel gilt: Sonnenschutz löst die Markise, Wetterschutz nur die Überdachung. Ein ausführlicher Markisenvergleich sprengt diesen Rahmen.
Baugenehmigung nach Bundesland
Meist sind bis 30 Quadratmeter und 3 Meter Tiefe verfahrensfrei. Die Länder weichen im Detail ab. Der Bebauungsplan geht immer vor.
Terrassenüberdachungen sind in den meisten Bundesländern bis 30 Quadratmeter Fläche und 3 Meter Tiefe verfahrensfrei. Abweichungen gibt es reichlich: Nordrhein-Westfalen erlaubt bis 4,5 Meter Tiefe, Brandenburg und Thüringen 4 Meter, das Saarland 36 Quadratmeter, und Bayern zählt seit 2025 nur noch die 30 Quadratmeter ohne Tiefenbegrenzung. Verfahrensfrei heißt aber nicht regelfrei, denn Bebauungsplan und der übliche Grenzabstand von 3 Metern gelten trotzdem, und im Außenbereich wird es meist genehmigungspflichtig. Falls eine Genehmigung nötig ist, kostet sie mit Unterlagen und Statiker realistisch 300 bis 2.500 EUR. Eine kurze Anfrage beim Bauamt kostet dagegen nichts.
Beispielrechnung 5 mal 3,5 Meter
Der Bausatz kommt auf rund 3.700 bis 3.950 EUR, der Fachbetrieb auf 6.100 bis 10.200 EUR. Die Eigenleistung spart tausende Euro.
Variante A, Alu-Bausatz mit Stegplatten in Eigenmontage: Marken-Bausatz rund 3.440 EUR, Material für zwei bis drei selbst betonierte Punktfundamente 150 bis 300 EUR, Kleinmaterial 100 bis 200 EUR, zusammen rund 3.700 bis 3.950 EUR. Variante B, Fachbetrieb komplett: Dach als Maßanfertigung oder Markensystem 4.500 bis 7.000 EUR, Montage 1.200 bis 2.000 EUR, Fundamente 400 bis 1.200 EUR, zusammen rund 6.100 bis 10.200 EUR. Die Eigenleistung spart damit gut 2.000 bis 6.500 EUR. Wer VSG-Glas statt Stegplatten wählt, legt in beiden Varianten je nach Größe rund 700 bis 1.400 EUR für die Eindeckung drauf.
Häufige Fehler beim Kauf
Der teuerste Fehler ist das zu knapp geplante Dach. Auch Schneelast und Baurecht werden gern übersehen.
Ein zu kurz oder zu schmal geplantes Dach ärgert jeden Regentag, denn Schlagregen kommt schräg, und der Esstisch braucht rundum Platz. Nachträglich vergrößern lässt sich kaum ein System, deshalb lieber gleich das nächste Standardmaß wählen. Der zweite Fehler ist die ignorierte Schneelastzone beim Onlinekauf, der dritte das überschätzte Baurecht, wenn der Bebauungsplan die landesweite Freigrenze aushebelt. Häufig unterschätzt wird auch die Sommerhitze unter klarem Glas, die ohne Beschattung die Freude trübt. Wer Maß, Zone, Baurecht und Beschattung vor der Bestellung klärt, kauft nur einmal.
5 Wege, beim Dach zu sparen
Bausatz, Stegplatten und Standardmaße sparen am meisten. Auch der Angebotsvergleich lohnt sich massiv.
Erstens: Bausatz plus Eigenmontage wählen und die Montagekosten von 1.200 bis 3.000 EUR sowie den Maßanfertigungsaufschlag sparen. Zweitens: Stegplatten statt VSG-Glas nehmen, denn die Eindeckung kostet 20 bis 50 statt 60 bis 130 EUR je Quadratmeter, was das Gesamtprojekt um rund ein Drittel verbilligen kann. Drittens: Standardmaße wie 5 mal 3 Meter statt Sondermaß bestellen. Viertens: Beschattung und Beleuchtung nachrüsten statt sofort mitkaufen, denn die Unterdachmarkise ab 1.900 EUR läuft nicht davon. Fünftens: mindestens drei Angebote vergleichen, denn identische 4-mal-3-Meter-Dächer werden zwischen 3.000 und 13.000 EUR gehandelt.
Terrassendach Kostenrechner
Der Rechner kalkuliert Ihr Dach nach Größe, Material und Montageart. So erhalten Sie Ihre persönliche Preisspanne.
Wählen Sie Grundmaß, Material, Eindeckung und ob Sie selbst montieren, und der Rechner zeigt die realistische Gesamtspanne inklusive Fundamenten. So erkennen Sie vor der Anfrage, ob Bausatz oder Fachbetrieb besser zu Budget und Projekt passt.
Häufige Fragen zu den Kosten
Was kostet eine Terrassenüberdachung mit Montage?
Komplett montiert kostet ein 4-mal-3-Meter-Dach mit Stegplatten rund 4.000 bis 7.000 EUR, mit VSG-Glas 6.000 bis 12.000 EUR. Die Spannen je Quadratmeter reichen von 150 EUR beim Holz-Bausatz bis 1.400 EUR beim Lamellendach.
Wie viel spart die Eigenmontage?
Der Bausatz mit Eigenmontage kostet grob die Hälfte bis ein Drittel der montierten Maßanfertigung. Im Beispiel mit 5 mal 3,5 Metern stehen rund 3.700 bis 3.950 EUR gegen 6.100 bis 10.200 EUR, die Ersparnis liegt bei gut 2.000 bis 6.500 EUR.
Braucht die Terrassenüberdachung eine Baugenehmigung?
In den meisten Bundesländern nicht, solange das Dach unter 30 Quadratmetern und 3 Metern Tiefe bleibt, wobei einzelne Länder großzügigere Grenzen haben. Bebauungsplan und Grenzabstand gelten trotzdem. Falls eine Genehmigung nötig wird, kostet sie mit Statiker realistisch 300 bis 2.500 EUR.
Glas oder Stegplatten: was ist besser?
VSG-Glas ist edler, klarer und bei Regen leiser, kostet aber 60 bis 130 EUR je Quadratmeter und verlangt eine stärkere Konstruktion. Stegplatten kosten 20 bis 50 EUR, sind leicht und hagelfest, aber lauter bei Regen und können vergilben. Fürs Budget sprechen die Platten, für Optik und Ruhe das Glas.
Alle Preisangaben sind Durchschnittswerte und Marktspannen, Stand 2026, ohne Gewähr. Regionale Preise, Schneelastzonen und Anbieter können deutlich abweichen. Quellen: Fachportale und Preisvergleiche (aroundhome.de, die-burschen.de, vario-kielgast.de, terrassendachwelt-Auswertungen), reale Shop-Preise (rexin-shop.de, dwz-shop.de), Baurechtsübersichten der Bundesländer (traum-terrassendach.de). Baurechtliche Angaben sind Ländersache und ohne Gewähr; verbindliche Auskünfte gibt das örtliche Bauamt.
Redaktionell recherchiert auf Basis öffentlicher Preis- und Marktdaten sowie amtlicher Grundlagen. Die Werte sind Orientierungs-Spannen, kein verbindliches Angebot - so recherchieren wir.
Zuletzt geprüft: 23.07.2026
Alle Preisangaben ohne Gewähr.