Eine TÜV-Nachprüfung kostet 2026 meist etwa 15 bis 35 Euro beim Pkw; wichtig ist die Frist von einem Monat, denn danach wird in der Regel eine vollständige neue Hauptuntersuchung mit rund 120 bis 170 Euro fällig. Reparaturkosten, Werkstatttermin und überzogene HU können die Rechnung deutlich erhöhen.

SituationTypische KostenWorauf achten?
Nachuntersuchung Pkw15 bis 35 Euroinnerhalb 1 Monat
Neue HU nach Fristablauf120 bis 170 Eurokomplette Prüfung erneut
HU über 2 Monate überzogen20 Prozent Aufschlagvertiefte Prüfung
Kleiner Mangel reparieren0 bis 80 EuroLampe, Wischer, Kennzeichenlicht
Erheblicher Mangel80 bis 800 Euro+Bremse, Reifen, Fahrwerk
Nicht bestandene AU50 bis 400 Euro+Diagnose und Reparatur
RechenpunktKonkreter WertEinordnung
Nachfrist1 MonatHU-Bericht beachten
§ 29 StVZOHauptuntersuchungrechtliche Grundlage
HU-Berichtbis nächste HU aufbewahrenDEKRA-Hinweis
Mängelklasse EMerheblicher MangelPlakette nicht erteilt
Mängelklasse VMverkehrsunsicherFahrzeug darf nicht weiter genutzt werden
Werkstatt-Vorcheck0 bis 80 Euroje nach Betrieb
Scheinwerfereinstellung10 bis 40 Eurohäufiger Mangel
Reifenmangel80 bis 600 EuroProfil, Alter, Schäden

Nachuntersuchung ist günstiger als neue HU

Es werden die beanstandeten Mängel kontrolliert. Die Gebühr ist deshalb klein. Die Frist entscheidet über den Vorteil.

Ein Monat Frist schützt vor kompletter Neuprüfung

Nach Fristablauf wird die HU erneut fällig. Das kostet deutlich mehr. Der HU-Bericht nennt den Zeitraum.

HU-Bericht ist die Reparaturliste

Mängel stehen dort verbindlich. Die Werkstatt sollte diese Punkte abarbeiten. Ohne Bericht wird die Reparatur unscharf.

Kleine Mängel können trotzdem teuer werden

Eine Lampe kostet wenig. Verpasste Frist kostet viel. Schnelle Reparatur ist der Spartipp.

Bremsmängel verschieben die Rechnung stark

Beläge, Scheiben und Leitungen können teuer sein. Sicherheit geht vor. Die Nachgebühr ist dann nur Nebenposten.

Abgasprobleme brauchen Diagnose statt Raten

Fehlercodes, Sensoren oder Undichtigkeiten müssen gefunden werden. Nur Löschen hilft selten dauerhaft. Die AU gehört zur HU.

Über zwei Monate Überziehung bringt 20 Prozent Aufschlag

Die Prüfung wird vertieft. Das erhöht die HU-Gebühr. Zusätzlich drohen Verwarnung oder Bußgeld.

Werkstatt-HU ist bequem, aber prüfbar

Reparatur und Prüfung werden dort koordiniert. Der Kunde sollte Bericht und Rechnung trennen können. Transparenz schützt vor unnötigen Arbeiten.

Direkte Prüfstelle ist bei einfachen Mängeln schlank

Wer selbst repariert, kann günstig wieder vorfahren. Bei komplexen Schäden führt der Weg trotzdem in die Werkstatt. Der Termin sollte früh gebucht werden.

Reifenmängel sind häufige Plakettenbremsen

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Profil, Risse und falsche Größen fallen auf. Ein Satz Reifen kostet deutlich mehr als die Nachgebühr. Vorabkontrolle lohnt.

Licht lässt sich vor der Prüfung leicht kontrollieren

Viele Lampen sind schnell gewechselt. Falsch eingestellte Scheinwerfer brauchen Messgerät. Kleine Checks sparen eine zweite Fahrt.

Rost entscheidet bei alten Autos über Wirtschaftlichkeit

Tragende Teile sind kritisch. Schweißarbeiten können teuer werden. Manchmal ist Verkauf oder Stilllegung nüchterner.

Nachprüfung mit Reparatur und Frist berechnen

Der Rechner sollte Erstprüfung, Nachgebühr, Reparaturen, Fristablauf, neue HU, Aufschlag, Werkstatttermin, Reifen und AU-Diagnose erfassen. So wird sichtbar, ob 25 oder 600 Euro anstehen.

Häufige Fragen zur Nachprüfung 2026

Was kostet sie? Meist 15 bis 35 Euro. Wie lange Frist? Ein Monat. Was passiert danach? Neue HU. Was kostet Überziehung? Ab mehr als zwei Monaten 20 Prozent Aufschlag. Kann man woanders hin? Praktisch ja, Bericht mitnehmen.

Frische Plakette hilft beim Verkauf

Käufer sehen weniger Risiko. Offene Mängel drücken den Preis. Eine erledigte Nachprüfung schafft Vertrauen.

Selbstcheck vor der HU spart einfache Nachrunden

Licht, Reifen, Wischer und Warnweste sind schnell geprüft. Das ersetzt keine HU. Es verhindert aber vermeidbare Mängel.

Terminplanung ist Teil der Kostenkontrolle

Werkstätten sind nicht immer sofort frei. Ersatzteile brauchen Zeit. Wer früh plant, hält die Monatsfrist leichter.

Die günstige Lösung ist schnelle Mängelbeseitigung

Warten macht die Prüfung nicht billiger. Kleine Mängel sofort erledigen, große Mängel sauber diagnostizieren. Dann bleibt die Nachprüfung planbar.

Ersatzteilverfügbarkeit entscheidet über die Frist

Nicht jedes Teil liegt auf Lager. Lieferzeit kann die Monatsfrist gefährden. Frühe Diagnose ist deshalb bares Geld.

Verkehrsunsichere Fahrzeuge brauchen sofortige Lösung

Bei gefährlichen Mängeln zählt nicht die Nachgebühr. Das Auto darf nicht normal genutzt werden. Sicherheit steht vor Terminplanung.

Alle Preisangaben sind Richtwerte für Deutschland (Stand: Juni 2026). Quellen: DEKRA FAQ Hauptuntersuchung, TÜV NORD Hauptuntersuchung, TÜV SÜD Gebührenhinweise und § 29 StVZO. Preise unterscheiden sich nach Bundesland, Fahrzeugart und Prüfstelle.

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Redaktionell recherchiert auf Basis öffentlicher Preis- und Marktdaten sowie amtlicher Grundlagen. Die Werte sind Orientierungs-Spannen, kein verbindliches Angebot - so recherchieren wir.

Zuletzt geprüft: 30.06.2026

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