Ein Ehevertrag kostet 2026 beim Notar je nach Reinvermögen meist etwa 500 bis 3.000 Euro; bei 200.000 Euro Reinvermögen werden grob rund 1.000 Euro brutto, bei 500.000 Euro grob rund 2.300 Euro brutto genannt. Grundlage sind § 100 GNotKG, die 2,0-Beurkundungsgebühr, Auslagen und 19 Prozent Umsatzsteuer.

SituationTypische KostenWorauf achten?
50.000 Euro Reinvermögenca. 430 bis 500 Euro brutto2,0-Gebühr plus Auslagen/USt
100.000 Euro Reinvermögenca. 650 bis 800 Euro bruttogesetzliche Tabelle
200.000 Euro Reinvermögenca. 1.000 bis 1.150 Euro bruttohäufiges Beispiel
500.000 Euro Reinvermögenca. 2.200 bis 2.400 Euro bruttohöherer Geschäftswert
1.000.000 Euro Reinvermögenca. 4.000 bis 4.600 Euro bruttodegressive Tabelle
Anwaltliche Vorberatungca. 190 bis 500 Euro+separat vom Notar
RechenpunktKonkreter WertEinordnung
GeschäftswertReinvermögen beider Ehegatten§ 100 GNotKG
Beurkundung2,0-GebührKV 21100
Auslagentypisch bis 30 EuroDokumente, Post, Dateien
Umsatzsteuer19 Prozentauf Notarleistungen
Entwurf ohne AbschlussKosten können entstehenAuftrag klären
Gütertrennung§ 1414 BGBinhaltliches Modell
Versorgungsausgleichfamilienrechtlich sensibelBeratung sinnvoll
Steuerabzugprivat meist nicht absetzbarEinzelfall prüfen

Reinvermögen bestimmt den Geschäftswert

Vermögen minus Schulden zählt. Beide Ehegatten werden zusammen betrachtet. Realistische Angaben sind wichtig.

Beurkundung nutzt die 2,0-Gebühr

Der Notar rechnet gesetzlich ab. Freie Rabatte gibt es nicht. Auslagen und Umsatzsteuer kommen hinzu.

Entwurf ohne Unterschrift kann kostenpflichtig sein

Ein Auftrag löst Gebühren aus. Abbruch ist nicht immer kostenlos. Vorher nachfragen.

Güterstand ist nur ein Teil der Gestaltung

Gütertrennung ist möglich, aber nicht immer sinnvoll. Modifikation kann besser passen. Vermögen entscheidet.

Zugewinn betrifft Vermögenszuwachs

Ohne Vertrag gilt der gesetzliche Ausgleich. Ausnahmen können festgelegt werden. Unternehmen brauchen Sorgfalt.

Unterhalt darf nicht beliebig gestrichen werden

Kinderbetreuung und Krankheit sind sensible Bereiche. Zu harte Klauseln können scheitern. Beratung schützt.

Rentenrechte brauchen besondere Vorsicht

Versorgungsausgleich betrifft Altersvorsorge. Ausschlüsse werden streng betrachtet. Pauschale Lösungen sind riskant.

Unternehmer brauchen klare Ausgleichsregeln

Firmenwerte können Scheidung belasten. Liquidität darf nicht zerstört werden. Bewertungslogik gehört in den Vertrag.

Immobilien brauchen Grundbuch- und Kreditblick

Eigentum und Darlehen sind getrennte Fragen. Ehevertrag ersetzt keine Grundbuchänderung. Bankthemen zählen.

Ehevertrag mit Reinvermögen berechnen

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Der Rechner sollte Vermögen, Schulden, Immobilien, Unternehmen, Güterstand, Entwurf, Beurkundung, Auslagen, Umsatzsteuer und anwaltliche Beratung erfassen.

Häufige Fragen zu Ehevertragskosten 2026

Wie viel? Oft 500 bis 3.000 Euro. Wovon abhängig? Reinvermögen. Rabatt? Nein, gesetzliche Gebühren. Anwalt nötig? Oft sinnvoll. Änderbar? Ja, mit neuen Kosten.

Zeitpunkt beeinflusst Fairness und Druck

Kurz vor der Hochzeit ist heikel. Während der Ehe geht ebenfalls. Ruhe ist besser als Fristdruck.

Auslandsbezug macht den Vertrag komplexer

Rechtswahl und Vermögen im Ausland zählen. Standardtexte reichen selten. Spezialberatung ist sinnvoll.

Der Notar bleibt neutral

Er belehrt beide Seiten. Eigene Interessen prüft ein Anwalt genauer. Das ist bei Ungleichgewicht wichtig.

Änderungen sind später möglich

Vermögen und Familie verändern sich. Anpassung braucht neue Beurkundung. Alte Verträge regelmäßig prüfen.

Steuerfragen separat klären

Private Kosten sind oft nicht absetzbar. Unternehmensbezug kann anders sein. Steuerberatung entscheidet.

Fairness schützt vor späterem Streit

Einseitige Härte ist riskant. Der Vertrag sollte Lebensrisiken abbilden. Ausgewogenheit erhöht Bestand.

Kosten können Streit verhindern

Bei hohem Vermögen ist der Notar klein im Verhältnis. Streitige Scheidung kostet mehr. Prävention kann sich lohnen.

Unterlagen beschleunigen den Termin

Vermögensliste, Kredite und Immobilienwerte helfen. Ohne Zahlen bleibt die Beratung ungenau. Vorbereitung spart Zeit.

Der Inhalt ist wichtiger als die Gebühr

Ein billiger Vertrag mit falscher Regelung hilft nicht. Der Preis folgt dem Wert. Die Gestaltung muss passen.

Alle Preisangaben sind Richtwerte für Deutschland (Stand: Juni 2026). Quellen: GNotKG, Anlage 1 und 2, § 100 GNotKG, § 1414 BGB und aktuelle Notarkostenbeispiele. Die Informationen ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung.

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Zuletzt geprüft: 30.06.2026

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