Eine Gasheizung auf Wärmepumpe umzurüsten kostet 2026 häufig etwa 25.000 bis 45.000 Euro vor Förderung; mit KfW 458 sind bis zu 70 Prozent Zuschuss auf maximal 30.000 Euro förderfähige Kosten möglich, also bis zu 21.000 Euro beim Einfamilienhaus. Heizlast, Vorlauf, Heizkörper, Elektroarbeiten, Speicher und Demontage entscheiden über den Eigenanteil.
| Situation | Typische Kosten | Worauf achten? |
|---|---|---|
| Luft-Wasser-Wärmepumpe komplett | 25.000 bis 40.000 Euro | häufiger Bestand |
| Sole-Wasser-Wärmepumpe | 35.000 bis 55.000 Euro | Bohrung/Kollektor |
| Hybrid Gas plus Wärmepumpe | 20.000 bis 35.000 Euro | Spitzenlast Gas |
| KfW 458 Grundförderung | 30 Prozent | Heizungstausch |
| Klimageschwindigkeitsbonus | 20 Prozent bis 31.12.2028 | bei passenden Altanlagen |
| Maximaler Zuschuss EFH | 21.000 Euro | 70 Prozent von 30.000 Euro |
| Rechenpunkt | Konkreter Wert | Einordnung |
|---|---|---|
| Einkommensbonus | 30 Prozent | bis 40.000 Euro zvE |
| Effizienzbonus | 5 Prozent | bei bestimmten Wärmequellen/Kältemitteln |
| Heizkörpertausch | 300 bis 900 Euro je Stück | niedrige Vorlauftemperatur |
| Hydraulischer Abgleich | 500 bis 1.500 Euro | Förder- und Effizienzbaustein |
| Elektroarbeiten | 1.000 bis 4.000 Euro | Zähler, Leitung, Absicherung |
| Demontage Gastherme | 500 bis 2.000 Euro | Altanlage und Schornstein |
| Warmwasserspeicher | 1.500 bis 5.000 Euro | Haushaltsgröße |
| Energieberatung/iSFP | 50 Prozent Zuschuss, max. 650 Euro EFH/ZFH | BAFA-Beratung |
Umrüstung kostet meist 25.000 bis 45.000 Euro
Der Komplettpreis enthält mehr als das Gerät. Speicher, Hydraulik und Elektroarbeiten zählen. Das Haus bestimmt den Aufwand.
KfW 458 kann den Eigenanteil stark senken
Grundförderung, Boni und Kostenobergrenze sind entscheidend. Maximal 21.000 Euro sind beim EFH möglich. Der Antrag muss rechtzeitig erfolgen.
Heizlastberechnung ist Pflicht für saubere Planung
Die Leistung muss zum Haus passen. Zu große Anlagen takten. Zu kleine Anlagen schaffen kalte Tage nicht.
Niedrige Vorlauftemperatur spart Strom
Wärmepumpen arbeiten bei niedrigen Temperaturen effizient. Alte Heizkörper müssen geprüft werden. Einzelne Räume können kritisch sein.
Heizkörpertausch kann günstiger sein als Fußbodenheizung
Große Heizkörper senken Vorlauf. Nicht jeder Raum braucht neue Technik. Priorisierung spart Geld.
Elektroarbeiten gehören früh ins Angebot
Zählerplatz und Leitungen können teuer werden. Der Elektriker sollte vor Auftrag eingebunden sein. Sonst entstehen Nachträge.
Warmwasserspeicher verändert Komfort und Preis
Größe und System müssen zum Haushalt passen. Zu kleine Speicher nerven. Zu große Speicher verlieren Wärme.
Hybridlösung behält Gas als Spitzenlast
Das kann im Altbau helfen. Gas-Grundkosten bleiben aber teilweise. Die Lösung ist ein Kompromiss.
Photovoltaik senkt Stromkosten nur teilweise
Winterbedarf bleibt hoch. Eigenstrom hilft im Übergang. Gute Effizienz bleibt wichtiger.
Umrüstung mit Förderung und Stromkosten berechnen
Der Rechner sollte Angebotspreis, förderfähige Kosten, Förderquote, Heizlast, Vorlauf, Heizkörper, Speicher, Elektroarbeiten, JAZ, Strompreis und Gasgrundpreis erfassen. So wird sichtbar, ob 12.000 oder 30.000 Euro Eigenanteil bleiben.
Häufige Fragen zur Umrüstung 2026
Was kostet der Tausch? Oft 25.000 bis 45.000 Euro. Wie viel Förderung? Bis zu 70 Prozent. Was ist maximal möglich? 21.000 Euro beim EFH. Braucht man neue Heizkörper? Manchmal. Lohnt Hybrid? Bei schwierigen Altbauten teilweise.
Energieberatung ordnet die Sanierung
Ein iSFP zeigt Reihenfolge und Schwachstellen. BAFA fördert Beratung anteilig. Vor teurem Auftrag ist das sinnvoll.
Demontage der Gastherme kostet extra
Altgerät, Gasanschluss und Schornstein müssen geklärt werden. Diese Position gehört ins Angebot. Sonst wirkt der Preis zu niedrig.
Die Umrüstung lohnt nur mit passendem Hauskonzept
Förderung allein macht keine gute Anlage. Vorlauf, Heizlast und Betriebskosten müssen stimmen. Dann wird der Tausch planbar.
Betriebskosten folgen JAZ und Strompreis
Schlechte Einstellung frisst Zuschussvorteile. Monitoring hilft in der ersten Heizperiode. Heizkurve sollte nachjustiert werden.
Planung vor Defekt spart Geld
Notkäufe sind teuer. Förderanträge brauchen Zeit. Wer wartet, verliert Auswahl.
Vergleichbare Angebote nennen dieselben Positionen
Heizkörper, Elektro, Speicher und Demontage müssen sichtbar sein. Sonst ist der billigste Preis oft unvollständig. Details schützen.
CO2-Preis macht Gas langfristig unsicherer
Gas bleibt vom Brennstoffpreis abhängig. Wärmepumpen verlagern Kosten zum Strom. Die Zukunftsrechnung sollte 15 Jahre betrachten.
Förderquote muss als Eurobetrag im Angebot stehen
Prozente allein reichen nicht. Förderfähige Kosten und Obergrenze entscheiden. Der Eigenanteil muss vor Auftrag klar sein.
Gasanschluss und Schornstein können Restkosten auslösen
Bei Hybrid bleiben laufende Kosten. Bei Vollumstieg kann Abmeldung sinnvoll sein. Diese Entscheidung gehört in die Rechnung.
Alle Preisangaben sind Richtwerte für Deutschland (Stand: Juni 2026). Quellen: KfW 458 Produktseite und Merkblatt, BAFA Energieberatung Wohngebäude, GASAG und EnergieFluss24. Förderbedingungen können sich ändern.
Redaktionell recherchiert auf Basis öffentlicher Preis- und Marktdaten sowie amtlicher Grundlagen. Die Werte sind Orientierungs-Spannen, kein verbindliches Angebot - so recherchieren wir.
Zuletzt geprüft: 30.06.2026
Alle Preisangaben ohne Gewähr.