Gold kostet im Juni 2026 als 999er Feingold grob 125 Euro pro Gramm, rund 3.890 Euro je Feinunze und etwa 125.000 Euro je Kilogramm. Der genaue Preis schwankt täglich; beim Kauf kommen Aufgeld, Händler­marge, Versand, Lagerung und beim Verkauf ein anderer Ankaufspreis hinzu.

SituationTypische KostenWorauf achten?
1 Gramm 999er Goldca. 125 EuroSpotpreis-Richtwert, ohne Aufgeld
5 Gramm 999er Goldca. 625 Eurokleine Barren mit höherem Aufgeld
10 Gramm 999er Goldca. 1.250 Eurobeliebte Barrenklasse
1 Feinunze Goldca. 3.890 Euro31,1035 Gramm Feingold
100 Gramm Goldca. 12.500 Euroohne Händleraufschlag
1 Kilogramm Goldca. 125.000 Eurogroßer Barren, enger Spread
RechenpunktKonkreter WertEinordnung
Aufgeld 1-g-Barrenoft 5 bis 20 Prozentkleine Einheit teuer pro Gramm
Aufgeld 1-Unzen-Münzeoft 2 bis 6 ProzentKrügerrand, Maple Leaf, Philharmoniker
Ankaufabschlag Schmuckhäufig 2 bis 15 ProzentLegierung und Prüfung
Gold 58558,5 Prozent FeingoldMaterialwert anteilig
Gold 75075,0 Prozent FeingoldMaterialwert anteilig
Schließfach Bank50 bis 300 Euro/Jahrabhängig von Größe und Bank

1 Gramm Feingold liegt im Juni 2026 grob bei 125 Euro

Der Grammwert ist die einfachste Rechengröße. Er gilt für 999er Feingold ohne Händleraufschlag. Beim Produktkauf kommt Aufgeld hinzu.

Eine Feinunze Gold wiegt 31,1035 Gramm

Die Feinunze ist Standard bei Goldmünzen und Börsenkursen. Sie kostet im Beispiel rund 3.890 Euro. Münzen können je nach Händler etwas darüber liegen.

1 Kilogramm Gold kostet rund 125.000 Euro

Der Kilobarren hat meist ein niedrigeres Aufgeld pro Gramm. Dafür ist er unflexibel und braucht sichere Lagerung. Für Privatanleger sind kleinere Stückelungen oft praktischer.

Aufgeld entscheidet über den echten Kaufpreis

Der Händlerpreis liegt über dem Spotpreis. Je kleiner das Produkt, desto höher meist das Aufgeld. Ein Preisvergleich muss deshalb Produktgröße und Händleraufschlag nennen.

Ankaufspreis liegt unter dem Verkaufspreis

Beim Verkauf verdient der Händler am Spread. Schmuck und Zahngold werden zusätzlich geprüft. Der Kurs aus der Zeitung ist nicht automatisch der Auszahlungsbetrag.

585er und 750er Gold enthalten weniger Feingold

585er Gold hat 58,5 Prozent Feingold, 750er Gold 75 Prozent. Der Materialwert wird anteilig gerechnet. Schmuckwert und Materialwert sind verschiedene Dinge.

Bullionmünzen sind handelbarer als viele Sammlerstücke

Krügerrand, Maple Leaf und Philharmoniker sind weit bekannt. Sammleraufschläge können schwanken. Für einfache Goldanlage zählt Handelbarkeit mehr als Seltenheit.

Anlagegold ist oft umsatzsteuerfrei

Bestimmte Goldbarren und Goldmünzen sind in Deutschland umsatzsteuerfrei. Das gilt nicht für jedes Edelmetallprodukt. Die Rechnung sollte die Einordnung erkennen lassen.

Ein Jahr Haltedauer kann steuerlich wichtig sein

Private Gewinne aus Goldverkauf können nach mehr als einem Jahr steuerfrei sein. Vorher können Regeln für private Veräußerungsgeschäfte greifen. Belege sind wichtig.

Lagerung kostet Geld oder erhöht Risiko

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Zu Hause braucht es sicheren Aufbewahrungsort und Versicherung. Schließfach oder Depot kostet jährlich. Diese Ausgaben gehören zur Renditerechnung.

Hausratversicherung hat Grenzen für Edelmetalle

Wertsachenlimits und Tresorvorgaben sind wichtig. Wer hohe Beträge zu Hause lagert, sollte die Police prüfen. Ein Einbruch ohne ausreichenden Schutz wird teuer.

Onlinekauf braucht seriösen Händler

Preis, Versand, Lieferzeit und Rückkauf sollten transparent sein. Angebote deutlich unter Marktpreis sind riskant. Bei Edelmetallen ist Vertrauen Teil des Preises.

Goldsparpläne können Gebühren verstecken

Regelmäßige kleine Käufe sind bequem. Lagerkosten, Kaufaufschlag und Auslieferungsgebühr können den Vorteil mindern. Der Vertrag sollte physische Ansprüche klar regeln.

Goldwert mit Gewicht, Feinheit und Aufgeld berechnen

Der Rechner sollte Gewicht, Feinheit, Kurs je Gramm, Aufgeld, Ankaufabschlag, Versand, Lagerung, Versicherung und Haltedauer erfassen. So wird sichtbar, ob ein Produkt günstig ist.

Häufige Fragen zum Goldpreis 2026

Was kostet 1 Gramm Gold? Grob 125 Euro für 999er Feingold. Was kostet eine Unze? Rund 3.890 Euro. Was kostet 1 Kilo? Etwa 125.000 Euro. Was ist 585er Gold? 58,5 Prozent Feingold. Ist Gold steuerfrei? Oft nach über einem Jahr Haltedauer.

Schmuck ist selten die günstigste Goldanlage

Verarbeitung, Design und Händleraufschlag erhöhen den Preis. Beim Verkauf zählt oft vor allem Material. Als Anlage sind Barren oder Bullionmünzen transparenter.

Echtheit muss bei Privatkäufen geprüft werden

Gewicht, Magnettest und Punze reichen nicht immer. Professionelle Prüfung schützt vor Fälschungen. Besonders teure Kleinanzeigen sind riskant.

Der gute Goldpreis ist Kurs plus geringe Nebenkosten

Spotpreis, Aufgeld, Lagerung, Versicherung und Ankaufspreis gehören zusammen. Erst diese Summe zeigt, ob Gold günstig gekauft wurde.

Goldverkauf braucht Gewicht, Feinheit und mehrere Angebote

Der Ankaufspreis hängt an Feingehalt, Gewicht und Händlerabschlag. Schmuck und Zahngold brauchen Prüfung. Mehrere Angebote schützen vor einem zu niedrigen Auszahlungsbetrag.

Kaufbelege helfen bei Steuer und Wiederverkauf

Datum, Preis, Feinheit und Produkt sollten dokumentiert werden. Ohne Belege wird die Haltedauer schwerer nachweisbar. Gute Unterlagen machen Gold später handelbarer.

Alle Preisangaben sind Richtwerte für Deutschland (Stand: Juni 2026). Quellen: Goldpreis.de, GOLD.DE, Goldankauf123 und Gold-Preisvergleich mit Kursständen Ende Mai und Anfang Juni 2026. Goldpreise schwanken laufend; dieser Artikel ist keine Anlage- oder Steuerberatung.

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Redaktionell recherchiert auf Basis öffentlicher Preis- und Marktdaten sowie amtlicher Grundlagen. Die Werte sind Orientierungs-Spannen, kein verbindliches Angebot - so recherchieren wir.

Zuletzt geprüft: 30.06.2026

Alle Preisangaben ohne Gewähr.