Ein Personalausweis kostet seit dem 7. Februar 2026 46 Euro für Personen ab 24 Jahren und 27,60 Euro für Personen unter 24 Jahren. Zusätzlich können biometrisches Foto, PointID-Aufnahme, vorläufiger Ausweis, Anfahrt oder Zeitaufwand beim Bürgeramt anfallen.

SituationTypische KostenWorauf achten?
Personalausweis ab 2446 Euro10 Jahre gültig
Personalausweis unter 2427,60 Euro6 Jahre gültig
Biometrisches Foto6 bis 20 EuroPointID oder Fotograf
Vorläufiger Ausweis10 Euronur kurze Gültigkeit
Verlust und Neuantrag46 Euro plus ExtrasSperrung und Termin beachten
Auslandsdeutsche oder Sonderfälle46 Euro plus Zuschläge möglichzuständige Behörde fragen
RechenpunktKonkreter WertEinordnung
Erwachsener mit Foto52 bis 66 Euro46 Euro plus Foto
Unter 24 mit Foto33,60 bis 47,60 Euro27,60 Euro plus Foto
Zu spät beantragt62 bis 76 Euroregulär plus vorläufig
PointID-Aufnahme6 Eurowenn vor Ort angeboten
Zehn-Jahres-Wert4,60 Euro/Jahrab 24 Jahren
Sechs-Jahres-Wert4,60 Euro/Jahrunter 24 Jahren

Seit Februar 2026 gelten höhere Gebühren

Seit dem 7. Februar 2026 zahlen Personen ab 24 Jahren 46 Euro, Personen unter 24 Jahren 27,60 Euro. Die alten Werte von 37 Euro und 22,80 Euro sind für neue Anträge überholt. Diese Änderung ist bundesweit relevant.

Unter 24 Jahren ist der Ausweis günstiger, aber kürzer gültig

Für Antragsteller unter 24 Jahren kostet der Ausweis 27,60 Euro und gilt sechs Jahre. Der niedrigere Preis bedeutet also nicht automatisch den besten Jahreswert. Er passt zur kürzeren Gültigkeit, weil sich Aussehen und Daten junger Menschen schneller ändern.

Ab 24 Jahren kostet der Ausweis 46 Euro und gilt zehn Jahre

Der reguläre Personalausweis für Erwachsene ab 24 Jahren kostet 46 Euro. Auf zehn Jahre gerechnet sind das 4,60 Euro pro Jahr. Die absolute Erhöhung ist ärgerlich, bleibt aber im Vergleich zu vielen anderen Dokumenten langfristig planbar.

Vorläufiger Ausweis kann zusätzliche Kosten verursachen

Wer zu spät beantragt und sofort ein Dokument braucht, kann einen vorläufigen Personalausweis benötigen. Dieser kostet zusätzlich und gilt nur kurz. Rechtzeitige Beantragung ist deshalb der wichtigste Spartipp bei Ausweisdokumenten.

Passfoto oder PointID kann extra kosten

Seit dem 1. Mai 2025 sind ausschließlich digital übermittelte biometrische Lichtbilder zulässig. Das heißt: Entweder das Bürgeramt nimmt das Foto vor Ort direkt mit dem PointID-Selbstbedienungsterminal auf (in der Regel 6 Euro), oder ein zertifizierter Fotograf übermittelt das Bild über eine sichere Cloud-Schnittstelle direkt an die Behörde. Mitgebrachte Papierfotos werden ab diesem Stichtag in der Regel nicht mehr angenommen. Beim Fotografen liegt der Preis je nach Studio bei 10 bis 20 Euro, wobei sichere digitale Übermittlung Standard sein muss. Wer nur die Ausweisgebühr einplant, unterschätzt den Termin schnell.

Terminverfügbarkeit kann indirekte Kosten erzeugen

In vielen Städten sind Bürgeramtstermine knapp. Wer Urlaub nehmen, weit fahren oder einen Expressersatz braucht, zahlt indirekt mehr. Frühzeitige Terminbuchung einige Monate vor Ablauf spart Stress und Zusatzdokumente.

Ausweispflicht bedeutet nicht immer Personalausweis

Deutsche ab 16 Jahren brauchen ein gültiges Ausweisdokument, aber ein Reisepass kann ebenfalls reichen. Wer bereits einen gültigen Reisepass hat, sollte trotzdem prüfen, ob im Alltag der Personalausweis praktischer und günstiger ist.

Verlust macht den Ausweis doppelt teuer

Bei Verlust oder Diebstahl müssen Sperrung, Meldung und Neuantrag organisiert werden. Die neue Gebühr fällt erneut an. Wer Online-Ausweisfunktion nutzt, sollte Sperrhotline und PIN-Brief kennen. Sorgfältige Aufbewahrung spart echte Kosten.

Ablaufdatum sollte sechs Monate vorher geprüft werden

Viele bemerken den Ablauf erst vor Reise, Prüfung oder Banktermin. Wer sechs Monate vorher prüft, findet entspannter Termine. Die Gebühr bleibt gleich, aber Zusatzkosten für vorläufige Dokumente oder Eiltermine werden unwahrscheinlicher.

Reiseplanung braucht Zielland und Dokumenttyp

Innerhalb der EU reicht der Personalausweis oft, für viele Fernreisen nicht. Wer Reisepass und Ausweis gleichzeitig braucht, sollte Termine bündeln. Das spart Wege und reduziert die Gefahr, ein Dokument kurz vor Abflug zu vergessen.

Fotoqualität entscheidet über Annahme beim Bürgeramt

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Biometrische Fotos müssen Vorgaben erfüllen. Ein abgelehntes Foto kostet Zeit und manchmal einen zweiten Termin. Digitale PointID-Aufnahmen vor Ort können praktisch sein, wenn die Behörde sie anbietet.

PIN-Brief sollte nicht weggeworfen werden

Die Online-Ausweisfunktion braucht PIN und Transport-PIN. Wer den Brief verliert, kann zwar neu setzen lassen, erzeugt aber Aufwand. Der digitale Nutzen ist Teil des modernen Ausweises und sollte nicht direkt im Papierkorb landen.

Adressänderung ist günstiger als neuer Ausweis

Bei Umzug wird meist die Adresse auf dem Ausweis geändert, nicht zwingend ein neuer Ausweis beantragt. Das ist ein anderer Vorgang als Neuausstellung. Wer umzieht, sollte Ummeldung und Ausweisdaten zusammen erledigen.

Namensänderung macht oft ein neues Dokument nötig

Nach Heirat, Scheidung oder Namensänderung passen alte Daten nicht mehr. Dann wird ein neuer Ausweis fällig. Wer eine Änderung absehen kann, sollte keinen neuen Ausweis kurz vorher beantragen, wenn es vermeidbar ist.

Auslandsdeutsche zahlen teils zusätzliche Gebühren

Wer im Ausland lebt, beantragt Dokumente oft über Botschaft oder Konsulat. Dort können Zuschläge und längere Wege entstehen. Die einfache Inlandstabelle reicht für solche Fälle nicht immer aus.

Express gibt es eher beim Reisepass als beim Ausweis

Beim Personalausweis ist rechtzeitige Beantragung besonders wichtig. Wer sofort ein Dokument braucht, landet beim vorläufigen Ausweis, sofern möglich. Für Reisen außerhalb des Geltungsbereichs reicht das nicht immer.

Abholung braucht PIN-Brief oder Statusprüfung

Nach Antrag dauert die Produktion. Viele Behörden bieten Statusabfrage. Wer den Termin zur Abholung plant, sollte PIN-Brief und altes Dokument bereithalten. Fehlende Unterlagen erzeugen einen weiteren Weg.

Diebstahl sollte schnell gemeldet und gesperrt werden

Bei Diebstahl oder Verlust müssen Online-Ausweisfunktion und Dokumentstatus beachtet werden. Die Sperrhotline und Polizei können relevant sein. Danach fällt die normale Gebühr für den neuen Ausweis erneut an.

Barrierefreie Termine können organisatorisch wichtig sein

Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sollten Aufzug, Bürgerkoffer, Vollmacht oder Hausbesuchsmöglichkeiten erfragen. Das kostet nicht immer mehr, braucht aber Vorlauf. Gute Planung spart anstrengende Mehrfachwege.

Kinder und Jugendliche brauchen eigene Dokumentplanung

Unter 16 Jahren gelten andere Ausweisfragen, ab 16 besteht Ausweispflicht. Eltern sollten Gültigkeit vor Klassenfahrt oder Reise prüfen. Kurze Gültigkeiten bei jungen Personen machen regelmäßige Kontrolle nötig.

Personalausweis-Kosten mit Foto und Zusatzdokument berechnen

Der Rechner sollte Alter, reguläre Gebühr, Foto, PointID, vorläufigen Ausweis, Anfahrt, Terminzeit und möglichen Reisepass erfassen. So wird sichtbar, ob der Termin 46 Euro oder mit Extras über 70 Euro kostet.

Häufige Fragen zu Personalausweis-Kosten 2026

Was kostet der Personalausweis ab 24? Seit Februar 2026 bundesweit 46 Euro. Was kostet er unter 24? 27,60 Euro. Wie lange ist er gültig? Unter 24 sechs Jahre, ab 24 zehn Jahre. Kostet das Foto extra? Meist ja, häufig 6 bis 20 Euro. Was kostet ein vorläufiger Ausweis? Zusätzlich, je nach Gebührentabelle der Behörde. Kann man sparen? Vor allem durch rechtzeitige Beantragung. Ist der alte Preis noch gültig? Für neue Anträge seit 7. Februar 2026 nein. Was bei Verlust? Sperren, melden und neu beantragen.

Alle Preisangaben sind Richtwerte für Deutschland (Stand: Mai 2026). Quellen: Kommunale Gebühreninformationen Beckum, Essen und Datteln zur bundesweiten Gebührenerhöhung 2026 sowie Personalausweisportal. Rechtliche und lokale Anforderungen können je nach Behörde zusätzliche Unterlagen verlangen.

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Zuletzt geprüft: 30.06.2026

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