Eine Reiserücktrittsversicherung erstattet die Stornokosten, wenn Sie eine gebuchte Reise aus einem versicherten Grund nicht antreten können. Eine Reiserücktrittsversicherung kostet als Einmalpolice rund 3 bis 6 Prozent des Reisepreises. Eine Jahrespolice für eine Einzelperson beginnt bei etwa 24 EUR. Bei einer Reise für 2.000 EUR liegt die Einmalpolice damit grob zwischen 60 und 120 EUR. Der Beitrag hängt vor allem vom Reisepreis, vom Alter der Reisenden und davon ab, ob Sie einzeln oder als Familie versichern. Verbraucherschützer raten klar zu Tarifen ohne Selbstbeteiligung, weil der Eigenanteil sonst schnell mehrere hundert EUR erreicht.

Kosten 2026 im Überblick

Eine Einmalpolice kostet für eine 2.000-EUR-Reise ab rund 49 EUR, eine Jahrespolice für eine Einzelperson beginnt bei etwa 24 EUR. Der Preis richtet sich nach dem Reisepreis, der als Versicherungssumme dient. Die folgende Tabelle zeigt verifizierte Beispielpreise für die Einmalpolice einer Einzelperson.

ReisepreisEinmalpolice abAnteil am Reisepreis
500 EURab 15 EURrund 3 Prozent
1.000 EURab 26 EURrund 2,6 Prozent
2.000 EURab 49 EURrund 2,5 Prozent
3.000 EURab 73 EURrund 2,4 Prozent
10.000 EUR Kreuzfahrtab rund 393 EURrund 3,9 Prozent

Die Anteile zeigen: Bei günstigen Reisen liegt die Police anteilig höher, bei teuren Reisen und für Senioren steigt der Prozentsatz wieder. Die Beispiele sind Ab-Preise günstiger Tarife (Check24, Zurich). Für ältere Reisende und Fernreisen fällt der Beitrag deutlich höher aus, wie die späteren Abschnitte zeigen.

Einmalpolice pro Reise

Die Einmalpolice sichert genau eine Reise ab und kostet real rund 3 bis 6 Prozent des Reisepreises. Sie eignet sich für alle, die selten verreisen und nur eine bestimmte Reise absichern wollen. Der Beitrag wird einmalig fällig und richtet sich nach dem gebuchten Reisepreis.

Ein Beispiel des Anbieters Zurich verdeutlicht die Größenordnung: Eine Reise für 2.000 EUR kostet mit Selbstbeteiligung 88,30 EUR Versicherung, eine Kreuzfahrt für 10.000 EUR rund 393 EUR. Der Finanztip-Test vom März 2025 nennt für eine 28-Jährige mit einer 2.500-EUR-Reise Einzelverträge zwischen 97 und 170 EUR. Die Spanne zeigt, dass sich der Anbietervergleich lohnt, denn für dasselbe Profil liegt fast der Faktor zwei zwischen den Tarifen.

Jahrespolice für Vielreisende

Die Jahrespolice deckt alle Reisen eines Jahres ab und beginnt für eine Einzelperson bei rund 24 EUR. Bei höherer Deckungssumme steigt der Beitrag entsprechend. Sie lohnt sich für alle, die mehrmals im Jahr verreisen, denn ein einziger Beitrag ersetzt alle Einmalpolicen des Jahres.

Die Preise staffeln sich nach der abgesicherten Reisesumme. Check24 nennt als günstigsten Einstieg rund 24 EUR im Jahr. Der ADAC verlangt ab 31,70 EUR pro Jahr bei 1.000 EUR Deckung und ab 99,52 EUR bei 4.000 EUR Deckung. Bei Zurich ist eine Einzelperson ab rund 20 EUR im Monat versichert, also etwa 241 EUR im Jahr, dafür sind Reisen bis 8.000 EUR abgedeckt. Achten Sie auf die maximal versicherte Reisesumme pro Reise, denn sie begrenzt die Erstattung im Einzelfall.

Einmal- oder Jahrespolice?

Die Jahrespolice rechnet sich in der Regel ab der zweiten Reise pro Jahr sowie für Familien und Paare. Wer nur einmal jährlich verreist, fährt mit der Einmalpolice oft günstiger, Vielreisende sparen mit dem Jahresvertrag.

Ein Rechenbeispiel aus dem Finanztip-Test macht es konkret: Bei einer 2.500-EUR-Reise kosten zwei Einzelverträge zusammen 194 bis 340 EUR, ein Jahresvertrag dagegen nur 94 bis 125 EUR. Ab der zweiten Reise ist die Jahrespolice also klar im Vorteil. Für Senioren mit nur einer Reise pro Jahr kann der Einzelvertrag trotzdem günstiger sein. Zählen Sie ehrlich Ihre Reisen im Jahr, bevor Sie sich festlegen.

Was beeinflusst die Kosten

Sechs Faktoren bestimmen den Beitrag: der Reisepreis, das Alter der Reisenden, die Wahl zwischen Einzel- und Familientarif, die Police-Art, die Selbstbeteiligung und das Reiseziel. Der Reisepreis ist der wichtigste Faktor, weil er die Versicherungssumme bildet.

Das Alter wirkt stark: Ab etwa 65 Jahren steigen die Beiträge deutlich, weil das Absagerisiko wächst. Die Selbstbeteiligung senkt den Beitrag, wird im Schadenfall aber teuer. Auch das Reiseziel und die Reisedauer fließen ein, ebenso die Zahl der versicherten Personen. Wer diese Faktoren kennt, kann gezielt sparen, etwa durch einen Familientarif oder den Verzicht auf eine Selbstbeteiligung bei nur geringem Aufpreis.

Versicherte Gründe im Detail

Versichert ist die Stornierung aus wichtigen, unerwarteten Gründen. Dazu zählen schwere Erkrankung, Unfall, Tod, Schwangerschaft, unverschuldeter Jobverlust und ein schwerer Schaden am Eigentum. Diese Gründe gelten nicht nur für die Reisenden selbst, sondern auch für nahe Angehörige und mitreisende Risikopersonen.

Versicherter GrundGilt für
Schwere Erkrankung oder UnfallReisende und Angehörige
Tod eines AngehörigenReisende und Risikopersonen
Schwangerschaft und KomplikationenReisende und Angehörige
Unverschuldeter Jobverlustversicherte Person
Schwerer Schaden am Eigentumversicherte Person

Die Liste ist länger, als viele denken. Dazu zählen auch Impfunverträglichkeit, eine gerichtliche Ladung, die Wiederholung einer nicht bestandenen Prüfung, eine Eigenbedarfskündigung und eine behördlich angeordnete persönliche Quarantäne. Entscheidend ist, dass die Erkrankung schwer und unerwartet ist, also erstmals nach der Buchung auftritt. Die Verschlimmerung eines bekannten Leidens zählt in der Regel nicht.

Reiseabbruch als zweite Leistung

Gute Tarife decken neben dem Reiserücktritt auch den Reiseabbruch ab. Gemeint ist der vorzeitige Abbruch einer bereits angetretenen Reise. Diese zweite Leistung erstattet die Mehrkosten der Rückreise, einen ungeplant verlängerten Aufenthalt und anteilig die nicht genutzten Reiseleistungen.

Die Stiftung Warentest empfiehlt ausdrücklich Tarife, die beide Bausteine kombinieren. Der Grund ist einleuchtend: Ein Notfall kann genauso gut während der Reise eintreten wie davor. Fehlt der Reiseabbruch, bleiben Sie auf den Kosten einer abgebrochenen Reise sitzen. Prüfen Sie deshalb vor dem Abschluss, ob der Tarif beide Leistungen enthält, denn der Aufpreis für die Kombination ist meist gering.

Was nicht versichert ist

Nicht versichert sind bekannte Vorerkrankungen, Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes und in vielen Tarifen auch Pandemien. Diese Ausschlüsse entscheiden im Ernstfall darüber, ob die Versicherung zahlt, und sollten vor dem Abschluss genau gelesen werden.

Bekannte oder behandelte Vorerkrankungen aus den letzten sechs bis zwölf Monaten schließen die meisten Tarife aus. Eine Reisewarnung allein ist kein versicherter Grund, ebenso wenig die bloße Angst vor Ansteckung. Pandemien wie Corona sind oft nur mit einer Zusatzklausel abgedeckt, eine persönliche Quarantäne nach Kontakt lässt sich dagegen häufig optional versichern. Nicht versichert sind zudem vorhersehbare Ereignisse, Streiks, Krieg und schlichtes Nachlassen der Reiselust.

Selbstbeteiligung: mit oder ohne?

Die übliche Selbstbeteiligung beträgt 20 Prozent des Schadens, mindestens 25 EUR pro Person, ein Tarif ohne Selbstbeteiligung kostet nur rund 10 bis 20 EUR mehr. Verbraucherschützer empfehlen den Verzicht auf die Selbstbeteiligung deshalb ausdrücklich.

Die Rechnung dahinter ist eindeutig. Storniert jemand eine 3.000-EUR-Reise, beträgt die Selbstbeteiligung von 20 Prozent bereits 600 EUR, die Sie selbst tragen. Der geringe Aufpreis für einen Tarif ohne Selbstbeteiligung ist gegenüber diesem möglichen Eigenanteil vernachlässigbar. Stiftung Warentest, Finanztip und die Verbraucherzentrale raten übereinstimmend zum Tarif ohne Selbstbeteiligung, weil er im Schadenfall den vollen Schutz bietet.

Warum das Alter den Beitrag treibt

Ab etwa 65 Jahren steigen die Beiträge deutlich, weil das Risiko einer krankheitsbedingten Absage mit dem Alter wächst. Für Senioren ist die Reiserücktrittsversicherung damit teurer, zugleich aber oft besonders sinnvoll.

Ein Beispiel aus dem Finanztip-Test zeigt die Größenordnung: Für eine 68-Jährige mit einer 3.000-EUR-Fernreise kostet der Einzelvertrag 140 bis 340 EUR, der Jahresvertrag 175 bis 230 EUR. Das ist deutlich mehr als für jüngere Reisende. Gerade weil ältere Menschen ein höheres Risiko haben, kurzfristig absagen zu müssen, kann sich der Schutz für sie besonders lohnen. Der Anbietervergleich ist hier wegen der großen Preisspanne noch wichtiger als bei jüngeren Reisenden.

Familien- und Partnertarife

Familien- und Partnertarife kosten oft nur wenig mehr als der Einzeltarif. Für Paare und Familien lohnen sie sich deshalb besonders. Sie decken alle in häuslicher Gemeinschaft lebenden Angehörigen ab, ohne dass jede Person einzeln versichert werden muss.

Ein Beispiel aus dem Finanztip-Test: Eine Familienreise für rund 2.000 EUR kostet bei einem empfohlenen Anbieter nur gut 50 EUR. Das ist im Verhältnis zum Reisepreis günstig und deckt zugleich alle Familienmitglieder ab. Für Familien mit Kindern ist das ein wichtiger Vorteil, denn gerade bei kleinen Kindern kommt eine krankheitsbedingte Absage häufiger vor. Prüfen Sie beim Familientarif, welche Angehörigen genau mitversichert sind.

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Fristen beim Abschluss

Die Reiserücktrittsversicherung sollte spätestens rund 30 Tage vor Reisebeginn abgeschlossen werden, dann greift sie ohne Wartezeit. Einzelne Anbieter sind kulanter und akzeptieren den Abschluss bis 14 Tage vor der Reise.

Der beste Zeitpunkt ist unmittelbar nach der Buchung. Wer früh bucht und früh versichert, ist von Anfang an gegen Absagegründe geschützt, die noch vor der Reise eintreten können. Wer den Abschluss dagegen hinauszögert, riskiert eine Deckungslücke: Tritt ein Absagegrund vor dem Versicherungsbeginn ein, zahlt die Versicherung nicht. Die Faustregel lautet deshalb, die Police direkt mit der Reise zu buchen.

Kurzfristige Buchung und Wartezeit

Bei kurzfristigen Buchungen unter 30 Tagen bis zur Reise muss die Versicherung meist innerhalb von drei bis vier Werktagen abgeschlossen werden. Sonst greift eine Wartezeit. Diese Regel verhindert, dass jemand erst bei absehbaren Problemen eine Police abschließt.

Wird die Frist versäumt, beginnt der Schutz erst nach Ablauf einer Wartezeit von einigen Tagen. Bei einer sehr kurzfristig gebuchten Reise kann das bedeuten, dass ein Teil der Reisezeit ungeschützt bleibt. Der sichere Weg ist auch hier, die Versicherung sofort im Anschluss an die Buchung abzuschließen. So vermeiden Sie jede Wartezeit und sind vom ersten Tag an abgesichert.

Risikopersonen und Angehörige

Die versicherten Gründe gelten auch für nahe Angehörige und mitreisende Risikopersonen, etwa Eltern, Kinder, Großeltern, Geschwister und den Partner. Erkrankt eine dieser Personen schwer, dürfen Sie die Reise stornieren und erhalten die Kosten erstattet.

Das erweitert den Schutz erheblich, denn viele Absagen gehen nicht auf den Reisenden selbst zurück, sondern auf einen Notfall in der Familie. Prüfen Sie deshalb beim Abschluss genau, welcher Personenkreis als Risikoperson gilt. Manche Tarife fassen den Kreis eng, andere weit. Für Familien mit älteren Eltern oder kleinen Kindern ist ein weit gefasster Kreis von Risikopersonen ein wichtiges Auswahlkriterium.

Einzeln oder im Komplettschutz

Die Reiserücktrittsversicherung gibt es einzeln oder als Teil eines Reise-Komplettschutzes, der zusätzlich Auslandskranken-, Gepäck- und Reiseunfallversicherung enthält. Für das reine Stornorisiko genügt die Einzelpolice, für Auslandsreisen ist das Paket oft sinnvoller.

Entscheidend ist der Bedarf. Wer ohnehin eine Auslandskrankenversicherung braucht, etwa für eine Fernreise mit hohen möglichen Behandlungskosten, fährt mit dem Komplettschutz meist günstiger als mit mehreren Einzelpolicen. Wer dagegen nur die Stornokosten absichern will und für die Auslandskrankenversicherung schon anderweitig gesorgt hat, wählt die Einzelpolice. Rechnen Sie die Bausteine gegen Ihren tatsächlichen Bedarf, statt pauschal das größte Paket zu buchen.

Wann sich der Schutz lohnt

Die Reiserücktrittsversicherung lohnt sich vor allem bei teuren Reisen und einem erhöhten Absagerisiko. Das betrifft etwa Familien mit kleinen Kindern oder ältere und vorerkrankte Reisende. Je höher der Reisepreis und je größer das Risiko einer Absage, desto sinnvoller ist der Schutz.

Bei sehr günstigen oder kurzfristig kostenfrei stornierbaren Reisen lohnt sich die Versicherung dagegen kaum, denn dann ist das finanzielle Risiko gering. Eine feste Preisschwelle, ab der sich der Abschluss rechnet, gibt es nicht. Als Orientierung gilt: Bei mehreren tausend EUR Reisepreis und nicht kostenfrei stornierbaren Buchungen ist der Schutz meist sinnvoll, bei einer günstigen Städtereise mit flexibler Stornierung eher nicht.

Häufige Fehler beim Abschluss

Der teuerste Fehler ist der Abschluss mit hoher Selbstbeteiligung. Der Eigenanteil kann im Schadenfall mehrere hundert EUR erreichen. Für einen Aufpreis von 10 bis 20 EUR bekommen Sie einen Tarif ohne Selbstbeteiligung, der im Ernstfall den vollen Schutz bietet.

Ein zweiter Fehler ist der zu späte Abschluss, der eine Deckungslücke oder eine Wartezeit auslöst. Weitere Fehler sind das Übersehen der Vorerkrankungs-Ausschlüsse, ein zu eng gefasster Kreis von Risikopersonen und der fehlende Reiseabbruch-Baustein. Und schließlich lohnt sich der Vergleich: Wer die Versicherung getrennt vom Reiseanbieter abschließt und verschiedene Tarife vergleicht, spart oft die Hälfte, denn für dasselbe Profil liegt fast der Faktor zwei zwischen den Anbietern.

5 Wege, beim Beitrag zu sparen

Der wichtigste Rat wirkt paradox: Wählen Sie einen Tarif ohne Selbstbeteiligung. Der Aufpreis von 10 bis 20 EUR spart im Schadenfall bis zu mehreren hundert EUR Eigenanteil. Das ist kein klassischer Spartipp, aber der wirksamste Schutz vor bösen Überraschungen.

Wählen Sie zweitens ab der zweiten Reise pro Jahr oder als Familie die Jahrespolice, die ab 24 EUR beginnt und alle Einzelbuchungen des Jahres abdeckt. Schließen Sie drittens die Versicherung getrennt vom Reiseanbieter ab und vergleichen Sie die Anbieter, denn die Preisspanne erreicht fast den Faktor zwei.

Richten Sie viertens die Versicherungssumme genau am teuersten Reisepreis aus und überversichern Sie nicht. Und nutzen Sie fünftens den Familientarif, der oft nur wenige EUR mehr kostet als der Einzeltarif, aber alle Angehörigen und damit die häufigsten Absagegründe abdeckt.

Mit einem Kostenrechner finden Sie heraus, welche Police für Ihr Reiseverhalten am günstigsten ist. Sie geben den Reisepreis, das Alter der Reisenden, die Zahl der Reisen pro Jahr und die gewünschte Personenzahl ein. Daraus ergibt sich der Vergleich zwischen Einmalpolice und Jahrespolice sowie zwischen Tarifen mit und ohne Selbstbeteiligung.

Am meisten verrät die Gegenüberstellung von Einmal- und Jahrespolice: Sie zeigt in EUR, ab welcher Reisezahl sich der Jahresvertrag lohnt. Ein zweiter Blick auf die Selbstbeteiligung macht sichtbar, wie gering der Aufpreis für den vollen Schutz ist. So erkennen Sie schnell, welcher Tarif zu Ihrer Reisehäufigkeit und Ihrem Budget passt. Die konkreten Preise hängen vom Reiseziel, dem Alter und dem gewählten Anbieter ab.

Häufige Fragen zu den Kosten

Was kostet eine Reiserücktrittsversicherung?

Die Einmalpolice kostet real rund 3 bis 6 Prozent des Reisepreises, bei einer 2.000-EUR-Reise also grob 60 bis 120 EUR. Die Jahrespolice für eine Einzelperson beginnt bei etwa 24 EUR. Für Senioren und Fernreisen fallen die Beiträge höher aus.

Lohnt sich eine Jahrespolice?

Die Jahrespolice rechnet sich in der Regel ab der zweiten Reise pro Jahr sowie für Familien und Paare. Bei einer 2.500-EUR-Reise kosten zwei Einzelverträge 194 bis 340 EUR, ein Jahresvertrag nur 94 bis 125 EUR.

Sollte ich einen Tarif mit oder ohne Selbstbeteiligung wählen?

Verbraucherschützer empfehlen einen Tarif ohne Selbstbeteiligung. Der Aufpreis beträgt nur 10 bis 20 EUR, während die übliche Selbstbeteiligung von 20 Prozent bei einer 3.000-EUR-Reise bereits 600 EUR Eigenanteil bedeutet.

Bis wann muss ich die Versicherung abschließen?

Am besten direkt nach der Buchung, spätestens rund 30 Tage vor Reisebeginn. Bei kurzfristigen Buchungen muss der Abschluss meist innerhalb von drei bis vier Werktagen erfolgen, sonst greift eine Wartezeit und ein Teil der Reise bleibt ungeschützt.

Alle Beitragsangaben sind Richtwerte für Deutschland (Stand 2026) und ersetzen keine individuelle Versicherungsberatung. Beiträge und versicherte Gründe hängen von Reisepreis, Alter, Personenzahl, Tarif und Anbieter ab; alle Preise sind Beispiel- und Ab-Werte. Quellen: Stiftung Warentest, Finanztip (Test März 2025), Verbraucherzentrale, ADAC, Check24, Zurich, eigene Marktrecherche.

Redaktionell recherchiert auf Basis öffentlicher Preis- und Marktdaten sowie amtlicher Grundlagen. Die Werte sind Orientierungs-Spannen, kein verbindliches Angebot - so recherchieren wir.

Zuletzt geprüft: 11.07.2026

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