Ein Wertpapierdepot ist das Konto, auf dem Sie Aktien, ETFs und Fonds verwahren und handeln. Ein Wertpapierdepot kostet bei Neobrokern und den meisten Direktbanken 0 EUR Depotführung. Eine Order gibt es ab 1 EUR. Filialbanken verlangen dagegen oft 24 bis 60 EUR Depotgebühr im Jahr und 10 bis rund 70 EUR pro Order. Der Unterschied zwischen einem günstigen und einem teuren Anbieter erreicht bei aktivem Handel schnell dreistellige Beträge im Jahr. Der Depotübertrag zu einem günstigeren Anbieter ist laut Rechtsprechung kostenlos, weshalb sich der Vergleich immer lohnt.

Kosten 2026 im Überblick

Bei Neobrokern und den meisten Direktbanken ist die Depotführung kostenlos, eine Order kostet zwischen 1 EUR und rund 70 EUR je nach Anbieter. Der Anbietertyp bestimmt die Kosten fast vollständig. Die folgende Tabelle zeigt die typischen Gebühren.

AnbietertypDepotführungOrdergebühr
Neobroker (Trade Republic, Scalable)0 EURrund 1 EUR pro Order
Direktbank (ING, Comdirect)0 EUR4,90 EUR plus 0,25 Prozent
Filialbank (Sparkasse, Postbank)24 bis 60 EUR pro Jahr10 bis rund 70 EUR pro Order

Die Spanne ist enorm: Für dieselbe Order zahlen Sie beim Neobroker 1 EUR, bei der Filialbank bis zu rund 70 EUR. Bei aktivem Handel summiert sich das schnell auf einen dreistelligen Unterschied im Jahr. Weil der Depotübertrag kostenlos ist, gibt es kaum einen Grund, bei einem teuren Anbieter zu bleiben.

Depotführungsgebühren im Vergleich

Neobroker und die meisten Direktbanken verlangen keine Depotführungsgebühr, Filialbanken dagegen oft 24 bis 60 EUR im Jahr. Die reine Verwahrung der Wertpapiere ist bei modernen Anbietern kostenlos.

Zu den dauerhaft kostenlosen Depots gehören Trade Republic, Scalable Capital, ING, Flatex, Comdirect im Pure-Depot und weitere. Bei Filialbanken sieht es anders aus: Die Sparkasse Hannover verlangt beispielsweise 2,95 EUR im Monat, also 35,40 EUR im Jahr. Manche Institute berechnen die Depotgebühr sogar als Prozentsatz vom Depotwert, was bei größeren Depots ins Gewicht fällt. Wer für die reine Verwahrung zahlt, verschenkt Geld, denn dieselbe Leistung gibt es kostenlos.

Kostenlose Depots mit Bedingung

Einige Anbieter führen das Depot nur unter Bedingungen kostenlos, etwa bei einem laufenden Sparplan oder regelmäßigen Trades. Wer die Bedingung nicht erfüllt, zahlt eine Gebühr.

Bei Comdirect fällt ab dem vierten Jahr eine Gebühr von 1,95 EUR im Monat an, die aber bei einem Sparplan, einem Girokonto oder ausreichend Trades entfällt. Der S Broker verlangt 3,99 EUR im Monat, die mit einem Sparplan oder mindestens einem Trade pro Quartal wegfallen. Die Commerzbank ist bei mindestens einem Kauf oder Verkauf pro Quartal kostenlos, sonst berechnet sie 0,175 Prozent auf das Depotvolumen. Prüfen Sie die Bedingung genau, denn wer selten handelt, rutscht leicht in die Gebühr.

Ordergebühren bei Order und Trade

Die Ordergebühr ist bei aktivem Handel der wichtigste Kostenblock und reicht von 1 EUR beim Neobroker bis über 30 EUR bei der Filialbank. Sie fällt bei jedem Kauf und Verkauf an.

Neobroker verlangen eine kleine Pauschale, oft 1 EUR pro Order, unabhängig vom Volumen. Direktbanken kombinieren eine Grundgebühr mit einem Prozentsatz und Mindest- sowie Höchstgrenzen. Filialbanken sind am teuersten, ihre Ordergebühren staffeln sich nach dem Volumen und erreichen bei größeren Aufträgen leicht 30 EUR und mehr. Wer häufig handelt, sollte deshalb die Ordergebühr zum wichtigsten Auswahlkriterium machen, denn sie summiert sich über das Jahr.

Neobroker: Handel ab 1 EUR

Neobroker wie Trade Republic und Scalable Capital handeln ab rund 1 EUR pro Order und führen das Depot kostenlos. Sie sind damit die günstigste Variante für die meisten Anleger.

Trade Republic verlangt 1 EUR Fremdkostenpauschale pro Order, unabhängig vom Volumen. Scalable Capital handelt im kostenlosen Modell für 0,99 EUR pro Trade, im Prime-Abo für 4,99 EUR im Monat sogar gebührenfrei. Anbieter wie Finanzen.net Zero und Smartbroker+ handeln ab einem Ordervolumen von 500 EUR sogar für 0 EUR. Der Nachteil der Neobroker ist die begrenzte Auswahl an Handelsplätzen, für die meisten Privatanleger reicht das aber völlig aus.

Direktbanken: Grundgebühr plus Prozent

Direktbanken berechnen eine Grundgebühr plus einen Prozentsatz vom Ordervolumen, mit Mindest- und Höchstgrenzen. Sie liegen preislich zwischen Neobrokern und Filialbanken.

Bei der ING kostet eine Order 4,90 EUR plus 0,25 Prozent Provision, gedeckelt auf 69,90 EUR. Comdirect verlangt 4,90 EUR plus 0,25 Prozent mit einer Mindestgebühr von 9,90 EUR und einer Höchstgebühr von 59,90 EUR. Consorsbank liegt ähnlich. Für Anleger, die eine große Auswahl an Handelsplätzen und Fonds sowie eine etablierte Bank schätzen, sind Direktbanken ein guter Kompromiss. Bei kleinen Ordervolumina wirkt die Mindestgebühr allerdings wie ein hoher Prozentsatz.

Filialbanken als teuerste Variante

Filialbanken sind bei Depotführung und Order die teuerste Variante und rechnen sich nur für den, der die persönliche Beratung wirklich nutzt. Die Ordergebühren staffeln sich nach dem Volumen.

Bei der Postbank kostet eine Order bis 1.200 EUR Volumen 9,95 EUR, bis 2.600 EUR bereits 17,95 EUR und ab 25.000 EUR bis zu 69,95 EUR. Die Targobank berechnet 8,90 bis 34,90 EUR. Dazu kommt oft eine Depotgebühr. Für einen aktiven Anleger summieren sich diese Kosten leicht auf einige hundert EUR im Jahr. Wer keine persönliche Beratung in der Filiale benötigt, zahlt hier für eine Leistung, die er nicht nutzt.

Was beeinflusst die Kosten

Die Depotkosten bestimmen vor allem der Anbietertyp, die Handelshäufigkeit und das Ordervolumen. Der Anbietertyp ist der größte Hebel, denn zwischen Neobroker und Filialbank liegen Welten.

Wer häufig handelt, für den zählt die Ordergebühr am meisten, wer selten handelt, achtet eher auf die Depotführung und die Bedingungen für kostenlose Depots. Das Ordervolumen wirkt über die prozentualen Anteile und die Mindestgebühren: Kleine Orders sind bei Direktbanken relativ teuer, große bei Filialbanken. Auch die Wahl zwischen Sparplan und Einmalanlage und der genutzte Handelsplatz beeinflussen die Kosten. Wer sein eigenes Anlageverhalten kennt, findet den passenden günstigen Anbieter.

Sparplan-Gebühren

Bei Neobrokern und den meisten Direktbanken sind ETF-Sparpläne kostenlos, manche Anbieter verlangen aber 1,25 bis 1,5 Prozent der Sparrate. Für langfristigen Vermögensaufbau ist das ein wichtiger Kostenpunkt.

Trade Republic, Scalable, ING und Consorsbank führen Sparpläne ohne Ausführungsgebühr. Comdirect berechnet dagegen 1,5 Prozent der Sparrate, der S Broker 1,25 Prozent. Bei einer Sparrate von 300 EUR im Monat, also 3.600 EUR im Jahr, bedeuten 1,5 Prozent rund 54 EUR Gebühren jährlich. Über Jahrzehnte des Sparens summiert sich das erheblich. Wer regelmäßig in einen ETF-Sparplan investiert, sollte deshalb einen Anbieter mit kostenlosen Sparplänen wählen.

Ausgabeaufschlag und Fondskosten

Aktiv gemanagte Fonds haben oft einen Ausgabeaufschlag von 3 bis 5 Prozent, ETFs dagegen keinen, nur die laufende Kostenquote von 0,12 bis 0,50 Prozent. Diese Fondskosten sind unabhängig vom Broker.

Der Ausgabeaufschlag ist eine einmalige Gebühr beim Kauf aktiver Fonds und mindert das eingesetzte Kapital sofort. Zahlreiche Broker und Fondsvermittler bieten aktive Fonds allerdings mit reduziertem oder ohne Ausgabeaufschlag an. ETFs kommen ganz ohne Ausgabeaufschlag aus und kosten nur ihre laufende Kostenquote, die deutlich niedriger ist als bei aktiven Fonds. Für kostenbewusste Anleger sind ETFs deshalb meist die günstigere Wahl, sowohl beim Kauf als auch in der laufenden Haltung.

Depotübertrag ist kostenlos

Der Übertrag eines Depots zu einem anderen Anbieter ist laut Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kostenlos. Die Bank darf für die Herausgabe der Wertpapiere kein Entgelt verlangen.

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass die Herausgabe von Wertpapieren eine gesetzliche Pflicht der Bank ist und nicht bepreist werden darf. Ausnahmen sind nur bei ausländischen Lagerstellen oder speziellen Wertpapierarten möglich. Für den Anleger heißt das: Der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter kostet nichts. Wer bei einer teuren Filialbank ist, kann sein Depot ohne Übertragskosten zu einem Neobroker oder einer Direktbank verlagern und dauerhaft sparen.

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Wechselprämien mitnehmen

Für den Depotübertrag zahlen Anbieter oft eine Wechselprämie, die je nach Aktion und Übertragsvolumen von rund 25 EUR bis zu mehreren tausend EUR reicht. Diese Prämie gibt es zusätzlich zum kostenlosen Übertrag.

Weil der Übertrag ohnehin gratis ist, ist die Wechselprämie ein reiner Bonus. Scalable Capital wirbt beispielsweise mit rund 25 EUR, andere Anbieter zahlen bei großen Depotvolumina deutlich mehr. Die hohen Prämien sind allerdings an Aktionen und Mindestvolumina gebunden und sollten als Höchstwerte verstanden werden. Prüfen Sie beim geplanten Wechsel die aktuellen Aktionen, denn die Prämie kann die ersten Jahre der ohnehin niedrigen Kosten mehr als ausgleichen.

Abgeltungssteuer und Sparerpauschbetrag

Auf Kursgewinne, Dividenden und Zinsen fallen 25 Prozent Abgeltungssteuer plus Solidaritätszuschlag an, zusammen 26,375 Prozent. Bis zum Sparerpauschbetrag bleiben die Erträge aber steuerfrei.

Der Sparerpauschbetrag liegt 2026 bei 1.000 EUR für Ledige und 2.000 EUR für Verheiratete. Bis zu dieser Höhe sind Kapitalerträge steuerfrei, wenn Sie einen Freistellungsauftrag bei Ihrer Bank erteilen. Der Freistellungsauftrag wirkt rückwirkend ab Jahresbeginn, und die Summe über alle Banken darf den Höchstbetrag nicht überschreiten. Wer den Freibetrag voll ausschöpft, spart bis zu rund 264 EUR Abgeltungssteuer im Jahr. Setzen Sie den Freistellungsauftrag deshalb bei der Bank, bei der die Erträge anfallen.

Steuer-Kennzahl 2026Wert
Abgeltungssteuer plus Solidaritätszuschlag26,375 Prozent
Sparerpauschbetrag Ledige1.000 EUR
Sparerpauschbetrag Verheiratete2.000 EUR
Vorabpauschale-Basiszins3,20 Prozent
Teilfreistellung Aktien-ETF30 Prozent

Vorabpauschale bei ETFs

Bei thesaurierenden ETFs erhebt der Staat eine jährliche Vorabpauschale, deren Basiszins 2026 bei 3,20 Prozent liegt. Sie ist eine vorgezogene Besteuerung des Wertzuwachses.

Die Vorabpauschale berechnet sich aus dem Fondswert zu Jahresbeginn, multipliziert mit dem Basiszins und dem Faktor 0,7, gedeckelt auf den tatsächlichen Jahresgewinn. Auf diesen Basisertrag wird nach Abzug der Teilfreistellung von 30 Prozent bei Aktien-ETFs die Abgeltungssteuer fällig, belastet am ersten Werktag des Folgejahres. Innerhalb des Sparerpauschbetrags bleibt sie steuerfrei. Für Sparer bedeutet das: Wer seinen Freibetrag noch frei hat, zahlt keine Vorabpauschale, andernfalls wird ein kleiner Betrag im Voraus besteuert und später beim Verkauf angerechnet.

Beispielrechnung Neobroker gegen Filialbank

Ein Depot mit 20.000 EUR und zwölf Trades im Jahr kostet beim Neobroker rund 12 EUR, bei der Filialbank über 200 EUR. Der Unterschied liegt fast allein an den Ordergebühren.

Beim Neobroker Trade Republic fallen keine Depotgebühr und zwölfmal 1 EUR Order an, zusammen 12 EUR im Jahr. Bei der Direktbank Comdirect greift bei mittleren Orders die Mindestgebühr von 9,90 EUR, also rund 119 EUR im Jahr. Bei der Filialbank Postbank kostet eine Order von rund 1.500 EUR schon 17,95 EUR, macht über 215 EUR im Jahr, oft zuzüglich Depotgebühr. Die Ersparnis zwischen Neobroker und Filialbank beträgt hier rund 200 EUR jährlich, über die Jahre also einen vierstelligen Betrag.

Welcher Depottyp zu wem passt

Für die meisten Privatanleger ist ein Neobroker oder eine Direktbank die richtige Wahl, die Filialbank nur bei echtem Beratungsbedarf. Die Entscheidung hängt vom Anlageverhalten ab.

Wer selbstständig handelt, kostenbewusst ist und ETF-Sparpläne nutzt, fährt mit einem Neobroker am günstigsten. Wer eine große Fondsauswahl, viele Handelsplätze und eine etablierte Bank schätzt, wählt eine Direktbank. Die Filialbank lohnt sich nur, wenn Sie die persönliche Beratung tatsächlich in Anspruch nehmen und dafür bewusst mehr zahlen wollen. Für den reinen Vermögensaufbau mit ETFs sind die teuren Filialkonditionen dagegen kaum zu rechtfertigen.

Häufige Fehler bei der Depotwahl

Der teuerste Fehler ist, aus Bequemlichkeit bei einer teuren Filialbank zu bleiben, obwohl der Depotübertrag kostenlos ist. So zahlen Sie über die Jahre einen vierstelligen Betrag zu viel.

Ein zweiter Fehler ist das Übersehen der Sparplan-Gebühren, die bei manchen Anbietern 1,25 bis 1,5 Prozent der Rate betragen. Weitere Fehler sind das Nichterfüllen der Bedingung für ein kostenloses Depot, der Kauf aktiver Fonds mit vollem Ausgabeaufschlag und ein nicht gesetzter Freistellungsauftrag. Prüfen Sie vor der Wahl die Ordergebühren, die Sparplan-Konditionen und die Depotbedingungen, und setzen Sie den Freistellungsauftrag, damit Ihre Erträge bis zum Freibetrag steuerfrei bleiben.

5 Wege, bei den Depotkosten zu sparen

Der größte Hebel ist die Wahl eines kostenlosen Depots bei einem Neobroker oder einer Direktbank statt einer teuren Filialbank. Das spart allein bei der Depotführung 24 bis 60 EUR im Jahr.

Nutzen Sie zweitens einen Neobroker für den Handel: 1 EUR pro Order statt 10 bis 18 EUR spart bei zwölf Trades im Jahr rund 100 bis 200 EUR. Wählen Sie drittens kostenlose Sparpläne, denn 0 Prozent statt 1,5 Prozent der Sparrate sparen bei 300 EUR im Monat rund 54 EUR im Jahr.

Nehmen Sie viertens beim kostenlosen Depotübertrag die Wechselprämien mit, die ab rund 25 EUR beginnen. Und setzen Sie fünftens den Freistellungsauftrag bis zum Sparerpauschbetrag, denn das spart bis zu rund 264 EUR Abgeltungssteuer im Jahr.

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Ein Kostenrechner zeigt Ihnen die Jahreskosten Ihres Depots je nach Anbieter, bevor Sie sich entscheiden. Sie geben den Depotwert, die Zahl der Trades pro Jahr, das durchschnittliche Ordervolumen und eine mögliche Sparrate ein. Daraus ergeben sich die Gesamtkosten aus Depotführung, Ordergebühren und Sparplänen.

Stellen Sie einen Neobroker und eine Filialbank bei Ihrem Handelsvolumen gegenüber, dann wird der Kostenunterschied sofort deutlich. Er macht die Ersparnis von oft mehreren hundert EUR im Jahr sichtbar. Ein zweiter Vergleich zwischen kostenlosen und gebührenpflichtigen Sparplänen zeigt, wie stark sich die Sparplan-Gebühr über die Jahre auswirkt. Die konkreten Werte hängen von Ihrem Anlageverhalten und dem gewählten Anbieter ab.

Häufige Fragen zu den Kosten

Was kostet ein Wertpapierdepot?

Bei Neobrokern und vielen Direktbanken ist die Depotführung kostenlos, eine Order kostet ab 1 EUR. Filialbanken verlangen oft 24 bis 60 EUR Depotgebühr im Jahr und 10 bis rund 70 EUR pro Order. Der Anbietertyp bestimmt die Kosten fast vollständig.

Ist der Depotübertrag kostenlos?

Ja. Laut Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs darf die Bank für die Herausgabe der Wertpapiere kein Entgelt verlangen. Der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter kostet nichts, und viele Anbieter zahlen zusätzlich eine Wechselprämie ab rund 25 EUR.

Wie hoch ist der Sparerpauschbetrag 2026?

Er liegt bei 1.000 EUR für Ledige und 2.000 EUR für Verheiratete. Bis zu dieser Höhe bleiben Kapitalerträge mit einem Freistellungsauftrag steuerfrei. Darüber fallen 25 Prozent Abgeltungssteuer plus Solidaritätszuschlag an, zusammen 26,375 Prozent.

Lohnt sich ein Neobroker gegenüber der Filialbank?

Für die meisten Anleger ja. Ein Depot mit zwölf Trades kostet beim Neobroker rund 12 EUR, bei der Filialbank über 200 EUR im Jahr. Die Filialbank lohnt nur, wer die persönliche Beratung wirklich nutzt und dafür bewusst mehr zahlt.

Alle Angaben sind Richtwerte für Deutschland (Stand 2026) und ersetzen keine individuelle Finanz- oder Steuerberatung. Depot- und Ordergebühren hängen vom Anbieter, dem Ordervolumen und dem Handelsverhalten ab. Quellen: Finanztip, Handelsblatt, Capitalo, BGH-Rechtsprechung zum Depotübertrag, BMF zum Basiszins 2026, eigene Marktrecherche.

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Redaktionell recherchiert auf Basis öffentlicher Preis- und Marktdaten sowie amtlicher Grundlagen. Die Werte sind Orientierungs-Spannen, kein verbindliches Angebot - so recherchieren wir.

Zuletzt geprüft: 12.07.2026

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