Eine Auslandsüberweisung ist eine Überweisung an ein Konto im Ausland, deren Kosten stark davon abhängen, ob sie innerhalb oder außerhalb der EU und in Euro oder Fremdwährung erfolgt. Eine Auslandsüberweisung in Euro innerhalb der EU kostet meist 0 EUR. In ein Drittland kostet sie dagegen 10 bis 50 EUR plus eine Wechselkursmarge. Innerhalb der EU gilt die gesetzliche Entgeltgleichheit: Eine Euro-Überweisung ins EU-Ausland kostet so viel wie eine Inlandsüberweisung. Bei Fremdwährung ist der größte Kostenblock oft nicht die Gebühr, sondern der versteckte Aufschlag auf den Wechselkurs von meist 2 bis 4 Prozent.

Kosten 2026 im Überblick

Eine Euro-Überweisung innerhalb der EU ist meist kostenlos, eine Überweisung ins Drittland kostet 10 bis 50 EUR plus Wechselkursmarge. Der Unterschied zwischen EU und Drittland ist der größte Kostenfaktor. Die folgende Tabelle zeigt die typischen Szenarien.

SzenarioTypische KostenGrundlage
Euro-Überweisung innerhalb der EUmeist 0 EUREU-Entgeltgleichheit
Euro-Überweisung in EU-Land mit anderer Währung0 EUR, sofern in EuroEU-Verordnung
Überweisung ins Drittland (Bank)10 bis 50 EURSWIFT-Gebühren
Wechselkursmarge bei Fremdwährungmeist 2 bis 4 ProzentAufschlag der Bank
Spezialanbieter bei Fremdwährungkleine transparente GebührEchtkurs

Die Aufstellung zeigt zwei Welten: Innerhalb der EU in Euro ist die Überweisung dank Gesetz meist gratis. Bei Fremdwährung dagegen entstehen die eigentlichen Kosten nicht durch die sichtbare Gebühr, sondern durch den Aufschlag auf den Wechselkurs. Wer das versteht, kann bei Auslandszahlungen viel Geld sparen.

Entgeltgleichheit innerhalb der EU

Für eine Euro-Überweisung ins EU-Ausland muss die Bank dasselbe Entgelt verlangen wie für eine Inlandsüberweisung, meist also nichts. Diese Entgeltgleichheit schreibt die EU-Verordnung 2021/1230 vor.

Die Verordnung hat die früheren Regelungen zusammengefasst und gilt seit 2021. Sie verlangt, dass grenzüberschreitende Euro-Zahlungen genauso viel kosten wie entsprechende Inlandszahlungen gleicher Höhe. Voraussetzung ist, dass die Überweisung in Euro erfolgt, den Betrag von 50.000 EUR nicht überschreitet und in ein Land des Europäischen Wirtschaftsraums geht, also die EU plus Island, Norwegen und Liechtenstein. Unter diesen Bedingungen ist die SEPA-Überweisung ins EU-Ausland so günstig wie im Inland.

EU-Länder mit anderer Währung

Auch eine Überweisung in ein EU-Land mit anderer Währung ist kostenlos, solange Sie in Euro überweisen. Die Entgeltgleichheit knüpft an die Währung Euro an, nicht an das Zielland.

Überweisen Sie beispielsweise Euro nach Polen oder Schweden, greift die Entgeltgleichheit, weil die Zahlung in Euro erfolgt. Kosten entstehen erst, wenn tatsächlich in eine Fremdwährung umgerechnet wird. Das Europäische Verbraucherzentrum formuliert es so: Bei Überweisungen in Nicht-Euro-Staaten können Gebühren für die Währungsumrechnung anfallen, aber eben nur dann, wenn wirklich umgerechnet wird. Wer die Wahl hat, überweist deshalb innerhalb der EU immer in Euro und vermeidet so die Umrechnungskosten.

Überweisung ins Drittland

Eine Überweisung außerhalb des SEPA-Raums kostet bei Banken typischerweise 10 bis 50 EUR an Gebühren. Diese setzen sich aus einer Grundgebühr, Fremdspesen und oft einem Prozentanteil zusammen.

Bei der DKB kostet eine Drittland-Überweisung 12,50 EUR, ab höheren Beträgen ein Prozent. Die ING verlangt 10 EUR plus eine Fremdspesenpauschale von 12 EUR, die Deutsche Bank 13 EUR plus 25 EUR Fremdspesen bei der OUR-Option. Diese Gebühren fallen zusätzlich zur eventuellen Wechselkursmarge an. Für Überweisungen in Länder wie die USA, die Schweiz oder Großbritannien sollten Sie deshalb sowohl die Gebühr als auch den Wechselkurs im Blick haben, denn beide zusammen bestimmen die tatsächlichen Kosten.

Die Wechselkursmarge als versteckte Kosten

Der größte und oft unsichtbare Kostenblock bei Fremdwährung ist der Aufschlag auf den Wechselkurs, meist 2 bis 4 Prozent. Er versteckt sich in einem schlechteren Kurs als dem echten Devisenmittelkurs.

Banken rechnen bei Fremdwährungsüberweisungen nicht zum echten Interbankenkurs um, sondern schlagen eine Marge auf. Das Europäische Verbraucherzentrum nennt bei Kartenzahlungen in Fremdwährung einen typischen Aufschlag von rund 2 Prozent, bei Überweisungen kursieren auch 3 Prozent und mehr. Bei 1.000 EUR sind das schon 20 bis 30 EUR, bei 10.000 EUR rund 200 bis 300 EUR. Weil diese Marge nicht als Gebühr ausgewiesen wird, übersehen viele sie. Genau hier liegt das größte Sparpotenzial bei Auslandszahlungen.

Was beeinflusst die Kosten

Die Kosten bestimmen vor allem das Zielland, die Währung, der Anbieter und die gewählte Entgeltoption. Zielland und Währung sind die größten Hebel.

Eine Euro-Überweisung innerhalb der EU ist gratis, eine Fremdwährungsüberweisung ins Drittland teuer. Der Anbieter macht bei Fremdwährung einen großen Unterschied, denn Spezialanbieter rechnen zum Echtkurs, Banken mit Marge. Auch der Betrag wirkt über die Prozentstaffeln vieler Banken, und die Entgeltoption bestimmt, wer welche Gebühren trägt. Wer diese Faktoren kennt, wählt für jede Zahlung den günstigsten Weg, statt reflexartig die Hausbank zu nutzen.

Entgeltoptionen SHA, OUR und BEN

Bei der Entgeltoption bestimmen Sie, wer die Gebühren trägt: SHA teilt sie, OUR legt sie ganz auf den Sender, BEN ganz auf den Empfänger. Die Wahl beeinflusst die Kosten und den Betrag, der ankommt.

Bei SHA zahlt jede Seite die Gebühren ihrer eigenen Bank, das ist bei SEPA der verpflichtende Standard. Bei OUR trägt der Sender alle Kosten, sodass der Empfänger den vollen Betrag erhält, was bei den Beispielbanken meist rund 25 EUR Aufschlag kostet. Bei BEN trägt der Empfänger alle Kosten, die vom Überweisungsbetrag abgezogen werden, sodass weniger ankommt. OUR ist am teuersten für den Sender, aber planbar für den Empfänger. Für kleine Beträge lohnt sich der OUR-Aufschlag oft nicht.

EntgeltoptionWer zahlt die GebührenFolge
SHA (geteilt)Sender und Empfänger je ihre BankSEPA-Standard, Zwischenbanken möglich
OURallein der SenderEmpfänger erhält den vollen Betrag
BENallein der EmpfängerGebühren vom Betrag abgezogen

SWIFT und Korrespondenzbanken

Überweisungen ins Drittland laufen über das SWIFT-Netz und oft über Korrespondenzbanken, die zusätzliche Gebühren abziehen können. Das macht die Kosten schwer vorhersehbar.

Anders als bei einer SEPA-Überweisung, die direkt läuft, wird eine SWIFT-Überweisung häufig über eine oder mehrere Zwischenbanken geleitet. Jede dieser Korrespondenzbanken kann bei der SHARE-Option einen Betrag einbehalten, sodass am Ende weniger ankommt als überwiesen wurde. Bei der OUR-Option übernimmt der Sender diese Fremdgebühren gegen einen Aufpreis, dann kommt der volle Betrag an. Für wichtige Zahlungen, bei denen der Empfänger eine genaue Summe braucht, ist deshalb die OUR-Option sinnvoll, trotz der höheren Kosten.

Spezialanbieter wie Wise

Spezialanbieter wie Wise rechnen zum echten Devisenmittelkurs um und verlangen nur eine kleine, transparente Gebühr statt einer versteckten Marge. Bei Fremdwährung sind sie deshalb meist deutlich günstiger als Banken.

Ein Beispiel von Finanztip zeigt den Unterschied: Für 1.000 EUR in die USA verlangt Wise 6,21 EUR Gebühr und rechnet zum echten Kurs um, sodass der Empfänger 1.169 US-Dollar erhält. Weil kein versteckter Kursaufschlag anfällt, bleibt mehr vom Geld übrig. Die Gebührenstruktur besteht aus einer kleinen Fixgebühr plus einem variablen Prozentsatz je Währungspaar. Die Anbieterwerbung mit Slogans wie deutlich günstiger als Banken sollten Sie zwar kritisch sehen, der Kostenvorteil bei Fremdwährung ist aber real und belegt.

Bank gegen Spezialanbieter im Vergleich

Bei einer Fremdwährungsüberweisung liegt der Unterschied zwischen Bank und Spezialanbieter vor allem in der Wechselkursmarge, nicht in der sichtbaren Gebühr. Diese Marge macht bei größeren Beträgen den entscheidenden Unterschied.

Die sichtbare Gebühr der Bank von etwa 12,50 EUR und die 6,21 EUR bei Wise unterscheiden sich nur wenig. Der große Unterschied entsteht durch die Kursmarge: Bei der Bank kostet der Aufschlag von rund 3 Prozent auf 1.000 EUR etwa 30 EUR, bei Wise fällt er weg. Zusammen mit den Fremdspesen kann eine Banküberweisung so grob 40 bis 65 EUR kosten, während der Spezialanbieter mit unter 10 EUR auskommt. Für die Schweiz oder Großbritannien gilt dasselbe Muster, weil deren Währungen aus deutscher Sicht Fremdwährungen sind.

Betragsstaffeln der Banken

Viele Banken staffeln die Gebühren nach dem Betrag, oft mit einem Prozentsatz ab einer bestimmten Schwelle. Bei größeren Beträgen steigen die Kosten deshalb deutlich.

Die Commerzbank berechnet ab 250 EUR beispielsweise 1,5 Prozent, die DKB ab 12.500 EUR ein Prozent. Bei kleinen Beträgen greift dagegen oft eine feste Mindestgebühr. Das bedeutet: Kleine Überweisungen sind relativ teuer wegen der Mindestgebühr, große wegen des Prozentanteils. Vor einer größeren Auslandszahlung lohnt sich deshalb der genaue Blick in das Preisverzeichnis, denn die prozentualen Anteile können den Betrag erheblich verteuern. Ein Spezialanbieter mit transparenter Gebühr ist bei größeren Summen oft klar im Vorteil.

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Transparenzpflicht der Banken

Die EU-Verordnung verlangt, dass Banken die Kosten einer Auslandsüberweisung klar und verständlich ausweisen. Das gilt besonders für den Wechselkursaufschlag.

Bei kartengebundenen Zahlungen muss der Umrechnungsaufschlag als prozentualer Aufschlag auf den Euro-Wechselkurs offengelegt werden. Bei Online-Überweisungen sind klare Informationen zum Gesamtbetrag inklusive aller Gebühren Pflicht. Nutzen Sie diese Transparenz: Lassen Sie sich vor der Überweisung den Gesamtbetrag anzeigen, den der Empfänger erhält, nicht nur die Gebühr. So erkennen Sie die versteckte Kursmarge und können den Anbieter wechseln, wenn der Kurs schlecht ist. Die Transparenzpflicht ist ein Werkzeug für den Verbraucher.

Express- gegen Standardüberweisung

Eine Eilüberweisung ins Ausland kostet einen Aufschlag gegenüber der Standardüberweisung, lohnt sich aber nur bei echter Dringlichkeit. Standardüberweisungen sind günstiger und für die meisten Zwecke ausreichend.

Wer Geld besonders schnell ins Ausland senden will, kann eine Expressüberweisung wählen, die einen zusätzlichen Aufschlag kostet. Für gewöhnliche Zahlungen ist das unnötig, denn die Standardüberweisung erreicht das Ziel je nach Land innerhalb weniger Tage. Prüfen Sie deshalb, ob die Eile wirklich nötig ist, bevor Sie den Aufschlag zahlen. Bei Spezialanbietern sind die Überweisungen ohnehin oft schnell, sodass sich der Express-Aufschlag der Bank vermeiden lässt.

Welcher Weg für wen der günstigste ist

Innerhalb der EU ist die Euro-Überweisung über die Bank gratis, bei Fremdwährung ist der Spezialanbieter fast immer günstiger. Die Wahl hängt von Zielland und Währung ab.

Für eine Zahlung in Euro innerhalb der EU brauchen Sie keinen Spezialanbieter, denn die Bank ist ohnehin kostenlos. Sobald aber eine Fremdwährung oder ein Drittland ins Spiel kommt, lohnt der Vergleich mit Wise oder ähnlichen Anbietern, weil die Bank mit einer Kursmarge arbeitet. Bei häufigen Zahlungen ins Ausland oder größeren Beträgen kann sich sogar ein eigenes Konto bei einem solchen Anbieter lohnen. Die Faustregel lautet: Euro in der EU über die Bank, Fremdwährung über den Spezialisten.

Geld aus dem Ausland empfangen

Auch beim Empfang von Geld aus dem Ausland können Kosten anfallen, vor allem bei Fremdwährung und der Entgeltoption BEN. Wer den vollen Betrag erhalten will, sollte den Sender um die OUR-Option bitten.

Bei einer Euro-Überweisung aus dem EU-Ausland kommt der Betrag in der Regel vollständig und kostenlos an, weil die Entgeltgleichheit gilt. Bei einer Zahlung aus dem Drittland oder in Fremdwährung kann Ihre Bank Fremdspesen abziehen oder eine Umrechnungsmarge berechnen. Wählt der Sender die BEN-Option, werden alle Gebühren von Ihrem Betrag abgezogen, sodass weniger ankommt. Klären Sie deshalb vor einer wichtigen Zahlung mit dem Sender die Entgeltoption und geben Sie Ihre IBAN und den BIC korrekt an, damit keine Rückläufer und zusätzlichen Gebühren entstehen.

Beispielrechnung 1.000 EUR in die USA

Eine Überweisung von 1.000 EUR in die USA kostet über die Bank grob 40 bis 65 EUR, über Wise nur rund 6 EUR. Der Unterschied entsteht fast ganz durch die Wechselkursmarge.

Bei der Bank fallen eine Grundgebühr von rund 12,50 EUR, mögliche Fremdspesen bis 25 EUR und eine Kursmarge von etwa 3 Prozent, also rund 30 EUR, an. Die Bank-Zahlen sind eine Beispielrechnung aus den belegten Gebührenbausteinen. Bei Wise kostet dieselbe Überweisung 6,21 EUR, gerechnet zum echten Kurs, sodass der Empfänger rund 1.169 US-Dollar erhält. Der sichtbare Gebührenunterschied ist klein, der eigentliche Unterschied liegt in der Marge, die bei der Bank rund 30 EUR ausmacht und beim Spezialanbieter entfällt.

Häufige Fehler bei der Auslandsüberweisung

Der teuerste Fehler ist, nur auf die sichtbare Gebühr zu schauen und die Wechselkursmarge zu übersehen. Die Marge ist bei Fremdwährung oft der größere Kostenblock.

Ein zweiter Fehler ist, innerhalb der EU in Fremdwährung statt in Euro zu überweisen, was die Entgeltgleichheit aushebelt. Weitere Fehler sind die falsche Entgeltoption, durch die beim Empfänger zu wenig ankommt, und das unnötige Zahlen eines Express-Aufschlags. Prüfen Sie deshalb vor jeder Auslandsüberweisung den Gesamtbetrag, den der Empfänger erhält, überweisen Sie in der EU in Euro und vergleichen Sie bei Fremdwährung die Anbieter. So vermeiden Sie die typischen versteckten Kosten.

5 Wege, bei der Auslandsüberweisung zu sparen

Der wichtigste Rat ist, innerhalb der EU immer in Euro zu überweisen, denn dann greift die Entgeltgleichheit und die Überweisung ist meist gratis. Lassen Sie das ausländische Konto nie vorab in dessen Währung umrechnen.

Nutzen Sie zweitens bei Fremdwährung einen Spezialanbieter statt der Hausbank, denn Wise kostet im Beispiel 6,21 EUR gegenüber 40 bis 65 EUR bei der Bank. Achten Sie drittens auf die Wechselkursmarge und nicht nur auf die Gebühr, denn 2 bis 3 Prozent Marge sind bei 1.000 EUR schon 20 bis 30 EUR.

Wählen Sie viertens die Entgeltoption bewusst: OUR kostet den Sender rund 25 EUR extra, sorgt aber für den vollen Betrag beim Empfänger. Und vergleichen Sie fünftens vor jeder größeren Zahlung die Anbieter, denn je nach Zielwährung ist mal der eine, mal der andere am günstigsten.

Ein Kostenrechner zeigt Ihnen die Gesamtkosten einer Auslandsüberweisung, bevor Sie das Geld senden. Sie geben das Zielland, die Währung, den Betrag und die Entgeltoption ein. Daraus ergeben sich die Gebühr, die geschätzte Wechselkursmarge und der Betrag, der beim Empfänger ankommt.

Stellen Sie Ihre Hausbank und einen Spezialanbieter bei Fremdwährung gegenüber, dann tritt die versteckte Kursmarge klar hervor. Er macht die versteckte Kursmarge sichtbar, die bei der Bank oft der größte Posten ist. Ein zweiter Vergleich zwischen einer Euro-Überweisung in der EU und einer Fremdwährungsüberweisung ins Drittland zeigt, wie stark Zielland und Währung die Kosten bestimmen. Die konkreten Werte hängen vom Tageskurs und dem gewählten Anbieter ab.

Häufige Fragen zu den Kosten

Was kostet eine Auslandsüberweisung?

Innerhalb der EU in Euro meist 0 EUR, weil die Entgeltgleichheit gilt. Ins Drittland kostet sie bei Banken 10 bis 50 EUR plus eine Wechselkursmarge von meist 2 bis 4 Prozent. Spezialanbieter sind bei Fremdwährung deutlich günstiger.

Warum ist die EU-Überweisung kostenlos?

Wegen der EU-Entgeltgleichheit: Eine Euro-Überweisung ins EU-Ausland muss so viel kosten wie eine Inlandsüberweisung, meist also nichts. Voraussetzung ist, dass sie in Euro erfolgt, höchstens 50.000 EUR beträgt und in den Europäischen Wirtschaftsraum geht.

Was ist die Wechselkursmarge?

Ein Aufschlag auf den echten Wechselkurs, den Banken bei Fremdwährung erheben, meist 2 bis 4 Prozent. Sie wird nicht als Gebühr ausgewiesen und ist bei Fremdwährung oft der größte Kostenblock. Bei 1.000 EUR sind 3 Prozent bereits 30 EUR.

Ist Wise günstiger als die Bank?

Bei Fremdwährung ja. Wise rechnet zum echten Wechselkurs um und verlangt nur eine kleine Gebühr. Für 1.000 EUR in die USA kostet Wise rund 6 EUR, während eine Banküberweisung mit Marge grob 40 bis 65 EUR kostet.

Alle Angaben sind Richtwerte für Deutschland (Stand 2026) und ersetzen keine individuelle Finanzberatung. Gebühren, Wechselkurse und Margen hängen von Bank, Zielland, Währung und Betrag ab; Kursbeträge sind tagesabhängig. Quellen: EU-Verordnung 2021/1230 (EUR-Lex), Europäisches Verbraucherzentrum, Finanztip, Biallo, eigene Marktrecherche.

Redaktionell recherchiert auf Basis öffentlicher Preis- und Marktdaten sowie amtlicher Grundlagen. Die Werte sind Orientierungs-Spannen, kein verbindliches Angebot - so recherchieren wir.

Zuletzt geprüft: 12.07.2026

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